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Das Unmögliche ist so real:
Die Wirtschaft verkennt ihre Rolle beim Klimawandel
Stichwörter: Klimawandel

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat auf dem 'World Business Summit on Climate Change' in Kopenhagen der Weltwirtschaft vorgeworfen, zu wenig im Kampf gegen den Klimawandel zu unternehmen.

Bei einem "Weltwirtschaftsgipfel zum Klimawandel" sagte Ban in Kopenhagen: "Bisher hat nur ein kleiner Teil der Geschäftswelt und der Investoren den Klimawandel zu einer Top-Priorität erklärt." Zu viele würden "nur Däumchen drehen und darauf warten, dass andere handeln".

kann man auf n-tv.de heute lesen. Das vermittelt nicht unbedingt, dass er vor Zuhörern redet, die man als Verursacher in die Pflicht nehmen sollte.

Al Gore war auch in Kopenhagen und versuchte den Wirtschaftsvertretern die Dringlichkeit zum Klimaschutz klar zu machen.

Gore sagte in Kopenhagen vor 700 Unternehmensvertretern: "Wir können nicht irgendwann später handeln, auch nicht erst im nächsten Jahr. Es muss jetzt passieren." Voraussetzung für ein Gelingen aus Sicht der Wirtschaft seien vor allem "klare Marktregeln" bei den Kosten zur Reduzierung von CO2-Emissionen.

Vorläufig also noch vergeblich, trotz aller Appelle will sich kaum einer bewegen, oder lieber erst dann, wenn man mit dem Klimaschutz staatlich verordnet Geld verdienen kann.

Wo sind wir denn? Warum reden Ban Ki Moon und Al Gore nicht Klartext und stellen die Fronten auf, wie sie wirklich sind? Die Wirtschaft - mit all ihren aus ökologischer Sicht oft unsinnigen Freiheiten, ohne Rücksicht auf Verluste alles zu produzieren und um die Erde zu verfrachten, was sich verkaufen lässt - ist doch Hauptverursacher des Klimawandels.

Muss man sie nun wirklich höflich bitten, den verursachten Missstand ordnungsgemäß abzustellen? Eigentlich wäre es doch eine Selbstverständlichkeit dies zu tun. Es ist schlimmer: die Verantwortlichen kommen nicht nur ihrer Pflicht den bisher verursachten CO2-Anstieg rückgängig zumachen nicht nach. Sie machen einfach weiter. Pusten auch künftig CO2 ins Treibhaus.

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