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  <title>pro-regenwald.de</title>
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  <item rdf:about="http://www.pro-regenwald.de/news/2013/05/24/Protest_gegen_Staudamm">
    <title>Protest gegen Staudammbau in Malaysien</title>
    <link>http://www.pro-regenwald.de/news/2013/05/24/Protest_gegen_Staudamm</link>
    <dc:date>2013-05-24T13:33:00+02:00</dc:date>
    <description><![CDATA[<p><span style="width:160px; float:left"> 
<a href="http://www.pro-regenwald.de/news/#" onClick="window.open('http://www.pro-regenwald.de/pics/kuching.jpg', '_new1', 'height=360, width=670, toolbar=no, menubar=no, scrollbars=yes, resizable=yes, location=no, directories=no, status=no');"><img src="http://www.pro-regenwald.de/pics/kuching_s.jpg" width="150" align="left"> </a></span></p>

<p>Staudamm-Bauer sehen viel Gegenwind - in Brasilien ebenso wie in Malaysien und umso mehr, je größer der verursachte Schaden ist. In Sarawak überschlagen sich die Ereignisse. Stück für Stück werden Details der bisher nur erahnten Korruptionszusammenhänge der Despotenfamilie bekannt, der Geschäftsführer des für die Staudammentwicklung zuständigen Energieversorgungsunternehmen, ein norwegischer Gastarbeiter, gerät immer mehr unter Druck, weil auch er sich schon das unehrenhafte Korruptionsspiel zu eigen gemacht hat und die von den Maßnahmen betroffenen Einheimischen nutzen jede sich bietende Gelegenheit für Proteste.</p>

<p>So nun auch am Mittwoch, an dem sich mehr als 300 Menschen der indigenen Völker Penan, Kenyah, Kayan und Iban zur Eröffnung der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz der International Hydropower Association (IHA) in Kuching eingefunden haben um gegen Staudammprojekte in Sarawak zu protestieren.</p>

<p>Unten dokumentieren wir eine Pressemitteilung der Indigenen-Vertretung.</p>

<p>Man kann den Protest der Indigenen unterstützen, in dem man die Petition <a href="http://www.change.org/en-GB/petitions/stop-the-destruction-of-sarawak-s-rivers?utm_campaign=petition_created&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=guides" target="newsF">stop-the-destruction-of-sarawaks-rivers</a> unterschreibt.</p>

<p>Weiterführende Information zur Kampagne haben unsere Kollegen vom Bruno Manser Fonds auf <a href="http://www.stop-corruption-dams.org/" target="newsF">www.stop-corruption-dams.org</a> zusammengetragen. Unbedingt reinklicken!</p>

<p><br><br><br></p>

<blockquote>
  <p>Pressemitteilung vom 22.05.2013<br>
  <b>Indigene Völer protestieren während einer Industrie-Konferenz in Malaysia gegen zerstörerische Staudämme</b></p>
  
  <p>Kuching, Sarawak - Mehr als 300 Menschen der indigenen Völker Penan, Kenyah, Kayan und Iban protestierten heute Morgen vor der Eröffnung der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz der International Hydropower Association (IHA) gegen eine ganze Reihe umstrittener Staudammprojekte auf der Insel Borneo.</p>
  
  <p>Von diesen Dämmen wären zehntausende Indigene betroffen und über 2.000 Quadratkilometer Regenwald würden überflutet. Trotz der anhaltenden Forderungen der betroffenen Gemeinden, die Umweltverträglichkeitsstudien für jeden einzelnen der Dämme offenzulegen, hat dies das verantwortliche Unternehmen Sarawak Energy bisher nicht getan. Das Unternehmen China Three Gorges begann im Jahr 2012 mit dem Bau des 944 MW Staudammprojekt Murum, bevor die Umweltverträglichkeitsprüfung überhaupt begonnen wurde. Die von Murum betroffenen Gemeinden hatten daher keine Möglichkeit, die Umsiedlungsbeschlüsse zu verhandeln.</p>
  
  <p>"Wir rufen die Regierung Sarawaks auf, den Bau der Dämme zu stoppen, solange unsere Rechte missachtet werden", sagt Peter Kallang, Vorsitzender von SAVE Rivers, einem Netzwerk, das die betroffenen indigenen Völker vertritt.</p>
  
  <p>SAVE Rivers erklärte, dass sie darüber hinaus von Sarawak Energy und der Regierung Sarawaks einen Stopp jeglicher Arbeiten an Megastaudämmen in Sarawak; dass alle indigenen und Gewohnheitsrechte in Übereinstimmung mit der UN-Erklärung über die Rechte Indigener Völker (UNDRIP) geachtet werden; dass die Regierung alle noch ausstehenden Probleme der Staudammprojekte Batang Ai, Bakun und Murum unverzüglich löst; dass die International Hydropower Association die Mitgliedschaft von Sarawak Energy aussetzt und, dass Torstein Dale Sjotveit aus dem Direktorium der IHA ausgeschlossen wird, bis die Regierung Sarawaks und SEB ihre Fehler der Vergangenheit bereinigt haben.</p>
  
  <p>Beispielhaft für das Misstrauen und die schlechten Beziehungen mit den betroffenen Gemeinden, schloss Sarawak Energy Peter Kallang Anfang der Woche von der Teilnahme an einem von der IHA und der International Finance Corporation organisierten Stakeholder-Workshop aus, obwohl er dafür bezahlt hatte. In einer Stellungnahme verurteilte SAVE Rivers diese Taktiken als ein Beispiel für die Unterdrückung der Zivilgesellschaft, die charakteristisch sei für junge Demokratien.</p>
  
  <p>Die Regierung Sarawaks ist mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert, die ein kürzlich aufgenommenes Undercover-Video von Global Witness illustriert: Sarawaks Premierminister Abdul Taib Mahmud, der Anfang Mai in einer knappen Wahl im Amt bestätigt wurde, hat umfangreiche Verträge und Aufträge an seine Familie vergeben. Transparency International bezeichnete den kürzlich fertiggestellten Bakun-Damm als "Denkmal der Korruption" und kritisierte die Entscheidung der IHA, sich auf Sarawak Energy einzulassen.</p>
  
  <p>Der Kongress ist die größte Versammlung von Dammbauern und Finanziers, die alle zwei Jahre zusammenkommen, um die Themen der Branche zu diskutieren. 2011 führte die IHA mit dem Hydropower Sustainability Assessment Protocol (HSAP) ein freiwilliges Kontrollinstrument für Staudammbauer und -konstrukteure ein, um ihr soziales und ökologisches Verhalten zu bewerten.</p>
  
  <p>"Während HSAP sinnvoll sein mag, um Dammbauer und Regierungen in Richtung Nachhaltigkeit zu leiten, besteht zugleich das Risiko, dass die Dammbauer es nutzen, um die schlimmsten Staudammprojekte grün zu waschen. Insbesondere vor dem Hintergrund plumper Unterdrückung und Korruption", sagt Zachary Hurwitz, Policy Program Coordinator von International Rivers.</p>
  
  <p>Die umstrittenen Staudämme würden das energetische Rückgrat der sogenannten SCORE-Initiative bilden, einem Plan der Regierung Sarawaks zur schnellen Industrialisierung des Staates. Diese Industrialisierung soll vornehmlich durch die Ausbreitung von Aluminiumfabriken, Ölpalmplantagen und anderer Rohstoffsektoren bewältigt werden.</p>
  
  <p>Weiterführende Informationen:<br>
  SAVE Rivers International Rivers The Borneo Project Bruno Manser Fonds </p>
  
  <p><span class="">Übersetzung: Pro REGENWALD, Ralf &amp; Martin</span></p>
</blockquote>
]]></description>
  </item>
    <item rdf:about="http://www.pro-regenwald.de/news/2013/05/24/Paten_fuer_Giovani">
    <title>Mithelfen: Paten für Baumpflanzer Giovani in Costa Rica gesucht</title>
    <link>http://www.pro-regenwald.de/news/2013/05/24/Paten_fuer_Giovani</link>
    <dc:date>2013-05-24T09:53:00+02:00</dc:date>
    <description><![CDATA[<p><span style="width:160px; float:left"> 
<a href="http://www.pro-regenwald.de/news/#" onClick="window.open('http://www.pro-regenwald.de/pics/giovani2.jpg', '_new1', 'height=835, width=1180, toolbar=no, menubar=no, scrollbars=yes, resizable=yes, location=no, directories=no, status=no');"><img src="http://www.pro-regenwald.de/pics/giovani2_s.jpg" width="150" align="left"> </a></span></p>

<p>Giovani ist der Allrounder bei Arbofilia. Er pflanzt Bäume, pflegt und düngt die früher schon gepflanzten, er sammelt Samen und versorgt die Pferde. Ohne Giovani läuft nichts. Und wenn Freiwillige aus dem Ausland oder auch aus Costa Rica mitarbeiten wollen, zeigt er ihnen, wie man die Machete einsetzt, ohne sich selbst zu verletzen und bringt ihnen bei, welche Baumarten man aus welchem Grund zuerst pflanzt.</p>

<p>Giovani muss aber auch (über)leben können mit seiner Arbeit für den Regenwald. Er hat Familie, eine Frau, zwei Kinder, die zur Schule gehen. <b>2012 konnten wir dank einiger engagierter Paten die Finanzierung seiner Arbeit sicherstellen,</b> in 2013 wollte dies eine andere befreundete Organisation übernehmen. </p>

<p><img src="http://www.pro-regenwald.de/pics/giovani.png" align="left">Jetzt haben wir erfahren, dass dies seit Mai nicht mehr klappt - und uns spontan entschlossen, ab sofort wieder einzuspringen. Giovanis Arbeitskraft kostet Arbofilia mit den anfallenden Nebenkosten rund 550 US Dollar, das sind derzeit rund 400 Euro - im Monat. <b>Und dafür suchen wir nun wieder Paten bis zum Jahresende.</b></p>

<p>Pate werden kann jede/r: egal, ob jemand bis zum Jahresende pro Monat 15 Euro beisteuern will oder 72,75 oder gar 400 Euro einmalig (beispielsweise alles für einen vollen Monat) zahlen kann - jeder Beitrag hilft und wird hier auf dieser Website genau dokumentiert. Wir werden auflisten, was angekündigt wird, was eingegangen ist - und auch wieviele mitgeholfen haben.</p>

<p>Wir denken an Privatleute, frisch Verheiratete, Geburtstagskinder, Kirchengruppen, Schulklassen, ganze Schulen oder auch am Regenwaldschutz interessierte Unternehmen. Wir bieten auf Wunsch weitere Information über das Projekt - und es gibt natürlich eine Spendenquittung (automatisch bei Spendenbetrag ab 50 EUR). </p>

<p>Wer Fragen hat, wir beantworten diese per Email unter <script type='text/javascript'>document.write('info'+(true ? '@' : 'xxx')+'pro-regenwald');</script><noscript>info (at symbol) pro-regenwald</noscript>.de oder telefonisch unter 089-359 8650.</p>

<p><b>Ab hier geht es zur Sache:</b></p>

<p>Ja, <b>ich will Giovani und die Arbeit von Arbofilia unterstützen indem ich einen Patenanteil übernehme</b> und kündige mein Engagement gerne über das <a href="http://www.pro-regenwald.de/mh_pate2">Rückmelde-Formular an</a> (nur so können wir Ankündigungen &amp; Spendeneingänge dokumentieren sowie Spendenquittungen ausstellen).</p>

<p>Ich will sehen, wieviel bisher eingegangen ist und wer alles mithilft - zur <a href="http://www.pro-regenwald.de/news/#" onClick="window.open('http://www.pro-regenwald.de/dok_paten2.html', '_new1', 'height=700, width=550, toolbar=no, menubar=no, scrollbars=yes, resizable=yes, location=no, directories=no, status=no');">Dokumentation</a></p>
]]></description>
  </item>
    <item rdf:about="http://www.pro-regenwald.de/news/2013/05/24/News_05-24">
    <title>News - bis Freitag, 24.05.2013</title>
    <link>http://www.pro-regenwald.de/news/2013/05/24/News_05-24</link>
    <dc:date>2013-05-24T08:54:00+02:00</dc:date>
    <description><![CDATA[<p><b>Danzer verliert FSC-Siegel</b><br>
18 Monate hat der FSC (Forest Stewardship Council) gebraucht, um über eine Beschwerde gegen eine Zertifizierung zu entscheiden. Jetzt ist es raus: die Danzer Group verliert ihr Zertifikat im Kongo, weil ihre Tochtergesellschaft Siforco sich an Gewalttaten von Militär und Sicherheitskräften gegen Dorfbewohner der Waldgemeinde Yalisika im Norden der Demokratischen Republik Kongo beteiligt hat.
<br>
von Andrea Cederquist, Greenpeace-Blog
<br>22.05.2013, <a href="http://blog.greenpeace.de/blog/2013/05/22/das-holzlabel-fsc-distanziert-sich-von-der-danzer-group/">blog.greenpeace.de</a></p>

<p><b>Bundeskanzlerin Merkel für mehr geschützte Waldfläche in Deutschland</b><br>
Bundeskanzlerin Merkel bekennt sich nun öffentlich dazu, fünf Prozent der Waldfläche Deutschlands zu schützen und aus der forstlichen Nutzung zu nehmen. Dies ist endlich ein öffentliches Bekenntnis zu der bereits von der Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel 2007 verabschiedeten Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS), mit der der Schwund der Artenvielfalt in Deutschland aufgehalten werden soll.  <br>
von Gesche Jürgens, Greenpeace-Blog
<br>22.05.2013, <a href="http://blog.greenpeace.de/blog/2013/05/22/ja-zum-waldschutz/">blog.greenpeace.de</a></p>

<p><b>Bioland fördert Artenvielfalt in der Landwirtschaft</b><br>
Zum Tag der Biodiversität weist Bioland auf den großen Verlust der Artenvielfalt in unseren Kulturlandschaften hin. "Die konventionelle Landwirtschaft verantwortet einen dramatischen Artenrückgang. Gründe sind der intensive Einsatz von Dünger und Pestiziden, der Umbruch von Grünland zu Ackerland sowie enge 
Fruchtfolgen und der Anbau von Energiemais." sagt Bioland-Präsident Jan Plagge. 
<br>22.05.2013, <a href="http://www.presseportal.de/pm/58356">presseportal.de</a></p>

<p><b>Prince Charles calls for war on animal poachers</b><br>
Prince Charles has warned that criminal gangs are turning to animal poaching, an unprecedented slaughter of species that can only be stopped by waging war on the perpetrators, in the latest of a series of increasingly outspoken speeches about the environment.<br>
by Fiona Harvey 
<br>21.05.2013, <a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2013/may/21/prince-charles-war-animal-poachers">guardian.co.uk</a></p>

<p><b>Kongo plant größtes Wasserkraftwerk der Welt</b><br>
Die Demokratischen Republik Kongo einigt sich mit Südafrika auf den Bau des weltweit größten Wasserkraftwerks. Zuvor muss der Fluss Kongo jedoch komplett umgeleitet werden - mit enormen Folgen für das Ökosystem. 
<br>20.05.2013, <a href="http://www.n-tv.de/panorama/Kongo-plant-groesstes-Wasserkraftwerk-der-Welt-article10672671.html">n-tv.de</a></p>

<p><b>Canadian government doubles advertising spend on tar sands</b><br>
The Canadian government has nearly doubled its advertising spending to promote the Alberta tar sands in an aggressive new lobbying push ahead of Thursday's visit to New York by the prime minister, Stephen Harper.<br>
by Suzanne Goldenberg
<br>16.05.2013, <a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2013/may/16/canadian-government-doubles-advertising-spend-tar-sands">guardian.co.uk</a></p>

<p><b>US windfarms avoiding prosecution for eagle deaths</b><br>
The Obama administration has never fined or prosecuted a windfarm for killing eagles and other protected bird species, shielding the industry from liability and helping keep the scope of the deaths secret, an Associated Press investigation has found. 
<br>14.05.2013, <a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2013/may/14/us-windfarms-eagle-deaths">guardian.co.uk</a></p>

<p><b>Studie: Klimawandel bedroht Lebensraum vieler Lebewesen</b><br>
Durch den Klimawandel werden voraussichtlich ein Drittel der häufigsten Tierarten und mehr als die Hälfte der Pflanzenarten bis zum Jahr 2080 die Hälfte ihres Lebensraums verlieren. Das geht aus einer Studie von Wissenschaftlern der britischen University of East Anglia hervor.
<br>13.05.2013, <a href="http://de.nachrichten.yahoo.com/studie-klimawandel-bedroht-lebensraum-vieler-lebewesen-062336837.html">yahoo.com</a></p>

<p><b>Sex für den Naturschutz - wie Pornos den Regenwald retten sollen
</b><br>
Die Mitglieder von "Fuck Fot Forest" geben alles - für ihre Ideale. Ob im Club oder modrigem Keller, überall leben sie ihre Bestimmung. Sie filmen sich und andere beim Sex. Und für Geld, also den guten Zweck, kann man das sehen. Regisseur Michal Marczak begleitete die unkonventionelle Truppe mit einer Kamera, aus seinen Beobachtungen entstand ein Dokumentarfilm, der am 13. Juni in die deutschen Kinos kommt
<br>
von Hans-Michael Marten, Bogota
<br>12.05.2013, <a href="http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/mdr/sendung-vom-12052013-122.html">daserste.de</a></p>

<p><b>Menschenrecht ade: Waffendeal mit Indonesien</b><br>
Die Firma Rheinmetall liefert mit Genehmigung vom Bundeswirtschaftsministerium  104 Kampfpanzer vom Typ Leopard II sowie 50 Schützenpanzer vom Typ Marder I A2 nach Indonesien. Das niederländische Parlament hatte zuvor ein ähnliches Geschäft wegen massiver Menschenrechtsverletzungen in Indonesien abgelehnt.
<br>10.05.2013, <a href="http://www.fr-online.de/politik/waffendeal-mit-indonesien-bundesregierung-macht-panzer-deal-oeffentlich,1472596,22719396.html">fr-online.de</a></p>

<p><b>Not der Awá erreicht Menschenrechtskommission</b><br>
Die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (IACHR) – die führende Menschenrechtsinstitution für Nord-, Mittel- und Südamerika – soll dafür sorgen, dass Brasilien endlich Hunderte illegale Eindringlinge vom Gebiet der Awá ausweist, fordern CIMI und Survival International.
<br>09.05.2013, <a href="http://www.umweltjournal.de/AfA_sonstiges/20051.php">umweltjournal.de</a></p>
]]></description>
  </item>
    <item rdf:about="http://www.pro-regenwald.de/news/2013/05/24/kein_Regenwald_kein_Regen">
    <title>Achtung: Weniger Regenwald, weniger Energie</title>
    <link>http://www.pro-regenwald.de/news/2013/05/24/kein_Regenwald_kein_Regen</link>
    <dc:date>2013-05-24T02:00:00+02:00</dc:date>
    <description><![CDATA[<p>Vor etwa 20 Jahren stritten wir bei Pro REGENWALD über eine damals nicht verifizierbare Frage. Wir wussten, dass der Regenwald in Amazonien durch Verdunstung laufend Wolken und somit seinen eigenen Regen erzeugt - konnten uns aber nicht darauf einigen, ob ein Wassertropfen den Zyklus des Abregnens, Verdunstens und wieder Abregnens sechs- oder achtmal durchläuft bis er dann nach getaner Arbeit in einen Amazonaszufluß fällt und sich in einer wochenlangen Reise wieder zum Meer treiben lässt. Wir einigten uns damals auf 7 mal - vielleicht hat das mittlerweile jemand wissenschaftlich eindeutig klären können.</p>

<p>Ganz so sicher kann man da allerdings nicht sein. Denn vor wenigen Tagen ist ein Ergebnis durch die <a href="http://www.pnas.org/content/early/2013/05/09/1215331110" target="newsF">Fachpresse gegangen</a>, welches einen Stand der Forschung vermuten lässt, der sich noch nicht mit dem Auf und Abs einzelner Regentropfen befassen könnte: Die Forscher haben nun festgestellt, dass die anhaltenden Rodungen der Wälder Niederschläge verringern würden - wegen verminderter Verdunstungsleistung der gerodeten Flächen. Aha!</p>

<p>Auch wenn die Medien es so grundlegend als neue Erkenntnis berichtet haben, ganz so naiv waren die Forscher natürlich nicht. Das Neue war, dass es den Forschern gelungen ist, den Zusammenhang in eine Computersimulation zu programmieren, die diesen Sachverhalt halbwegs real darstellt. </p>

<p>Wer es bisher den Alten (die ja immer zu wissen pflegen, was Computer mit viel Aufwand errechnen) nicht geglaubt hat, wird es künftig seinen Computer ausrechnen lassen können: <b>Weniger Bäume = weniger Niederschlag = weniger Wasser in den Flüssen.</b></p>

<p>Und das ist ein Ergebnis, welches die Dammbauer und künftigen Kraftwerksbetreiber alarmieren sollte, die derzeit Regenwald durch Staudämme ersetzen: <b>Weniger Wasser in den Flüssen = weniger Energieausbeute aus'm Stausee ... und die kann so schlecht werden, dass das investierte Kapital verloren geht.</p>

<p>zum Weiterlesen:</b><br>
<a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1518587/">Regenwald-Rodungen reduzieren Stromausbeute von Wasserkraftwerken</a>, www.dradio.de</p>

<p><a href="http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-22513233">Rainforest plays critical role in hydropower generation</a>, www.bbc.co.uk</p>
]]></description>
  </item>
    <item rdf:about="http://www.pro-regenwald.de/news/2013/05/22/Indigenes_Landrecht">
    <title>Gute Nachricht aus Indonesien: Indigenes Landrecht sticht Staatswald-Konzept</title>
    <link>http://www.pro-regenwald.de/news/2013/05/22/Indigenes_Landrecht</link>
    <dc:date>2013-05-22T23:56:00+02:00</dc:date>
    <description><![CDATA[<p>Am 16. Mai entschied das indonesischen Verfassungsgericht, dass die Wälder der indigenen Bevölkerung nicht länger als 'Staatswald' (State Forest Areas) klassifiziert werden dürfen und die Rechte an diesen Wäldern künftig ausschließlich bei den Indigenen liegen. Diese Grundsatzentscheidung ist deshalb wichtig, weil das Staatswald-Konzept zur faktischen Enteignung der Ureinwohner durch den Staat erfunden worden war und durch die Entscheidung aufgehoben ist. Der Staat verliert somit die sich selbst unrechtmässig gegebene und lange Jahre praktizierte Verfügungsgewalt.</p>

<p>Für dieses Urteil haben die Indigenen lange gekämpft. Das Verfassungsgericht hat nun auf eine Gesetzesrevision reagiert, die von der 'Indigenous Alliance of the Archipelago (AMAN)', der Interessensvertretung der Ureinwohner, im März beim Gericht eingereicht wurde. Die Urteilsbegründung des Richters Muhammad Alim stellt eindeutig fest: 'Die indigene Bevölkerung hat das Recht, ihren Wald zu nutzen, um ihre persönlichen Bedürfnisse und die ihrer Familie zu erfüllen. Die Rechte der indigenen Gemeinden werden nicht beschnitten, solange sie nach Artikel 18b der Verfassung geschützt sind.' </p>

<p>Nach Angaben von AMAN sollen rund 40 Millionen Indigene von dieser Entscheidung betroffen sein (siehe Pressemitteilung AMAN unten), von denen viele der Willkür von staatlichen Entwicklungsentscheidungen ausgesetzt waren. Künftig kann Wald indigener Gemeinschaften vom Staat nicht mehr zum Holz-Einschlag, für die Anlage von Palmölplantagen oder den Bergbau vergeben werden ... solche Entscheidungen müssten künftig die Indigenen selbst treffen.</p>

<p>Und das kann man in vielen Fällen ausschließen. Noch wollen die meisten indigenen Gemeinden umweltfreundlich leben und ihre Natur schützen. Wie wichtig ihnen der Wald ist, dokumentiert der folgende Film.
<br><br>
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/29261250?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="480" height="320" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><p> Indigenous Peoples, The Guardian of Indonesian Forest, by Telapak</p> </p>

<blockquote>
  <p>Pressemitteilung AMAN, 16.05.2013
  <b>Indonesisches Verfassungsgericht spricht Indigenen ihre Wälder zu</b></p>
  
  <p>Jakarta, 16. Mai 2013 - Das Verfassungsgericht hat die Revision relevanter Teile des Gesetzes 41/1999 zu Forstwirtschaft (UUK) angenommen, die von der indigenen "Alliance of the Archipelago"(AMAN) eingereicht wurden.</p>
  
  <p>Obwohl die Revision nicht ausnahmslos bewilligt wurde, begrüßt AMAN die Entscheidung des Gerichts, die im Plenum des Verfassungsgerichts verkündet wurde. Der Gerichtsbeschluss besagt einerseits, dass die indigenen Völker des Archipels Rechtssubjekte sind und darüber hinaus, dass die Wälder, von denen sie immer gelebt haben, keine Staatswälder sind. Demnach wird die indigene Bevölkerung ihre Rechte an den Wälder zurückbekommen, die ihnen zuvor vom Staat durch das Gesetz UUK (Undang-Undang Kehutanan) genommen wurden.</p>
  
  <p>"AMAN hatte im März 2012 Revision eingelegt und die Verhandlung dauerte bis Juni. Das Warten hat sich ausgezahlt. Nun sind etwa 40 Millionen Indigene rechtmäßige Eigentümer über ihre Wälder, die von Generation zu Generation Lebensgrundlage geworden sind, aus denen uns der Staat nicht mehr einfach vertreiben kann", sagt Abdon Nababan, Generalsekretär von AMAN.</p>
  
  <p>Laut AMAN wurde UUK ganz bewusst durchgesetzt, um die gemeinschaftlichen Wälder der Indigenen zu übernehmen und mittels verschiedener Lizenzierungsverfahren an Investoren weiterzugeben. Diese sogenannten legalen Beschlagnahmungen sind in ganz Indonesien an der Tagesordnung.</p>
  
  <p>Dabei hat sich gezeigt, dass eine solche Ausbeutung der Wälder die nachhaltige Lebensweise der Indigenen bedroht und gleichzeitig die Umwelt gefährdet. Das Forstministerium sowie das Amt für Statistiken (BPS - Statistics Indonesia) dokumentieren, dass ein Großteil der Indigenen traditionelle Waldnutzung betreiben und rund 71 Prozent stark abhängig vom Wald und seinen Ressourcen sind.</p>
  
  <p>Das Gesetz UUK ist nicht das einzige Gesetz, das die Rechte der indigenen Völker an ihren Wäldern verletzt. Vor gut einem Monat debattierte das Abgeordnetenhaus heimlich einen Gesetzentwurf zur Unterbindung der Entwaldung, der indigene Völker, die im und vom Wald leben, kriminalisiert hätte.</p>
  
  <p>"Bestärkt vom heutigen Urteil des Verfassungsgerichts, wird AMAN weiterhin dafür kämpfen, dass die indigenen Völker die Rechte für die Nutzung ihrer Wälder, die seit Generationen ihr Lebensraum sind, vollständig zurückerhalten", fügt Abdon Nababan hinzu.</p>
  
  <p><span class="">Übersetzung: Pro REGENWALD, Christian</span></p>
  
  <p>Quelle: <a href="http://www.aman.or.id/2013/05/16/constitutional-court-agrees-on-judicial-review-of-uuk/#.UZXdlvFneXk">www.aman.or.id</a></p>
</blockquote>
]]></description>
  </item>
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