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Waldschutz global: Offener Brief fordert von UN, endlich die Zerstörungsursachen abzustellenStichwörter: UN Kritik Waldzerstörung Waldschutz Protest

Anlässlich des 'Internationalen Tags des Waldes', der auf Initiative der UN jährlich am 21. März auf die globale Waldvernichtung hinweisen soll, fordern mehr als 300 Organisationen und Personen weltweit in einem Offenen Brief von den zuständigen UN-Organisationen sich endlich der Zerstörungsursachen anzunehmen.

Grund für den Offenen Brief ist, dass trotz mehrerer UN-Initiativen, für die Erhaltung der Wälder Aufmerksamkeit zu wecken, die Zerstörung insbesondere der tropischen Wälder ungehindert fortschreitet und - schlimmer noch - durch einige der geplanten UN-Aktivtäten sogar gefördert werden könnte.

Winnie Overbeek, der internationale Koordinator des WRM (World Rainforest Movement) sagt: 'Die zur Lösung der Waldkrise von UN-Institutionen, wie FAO, CBD, UNFCCC, UNCCD und UNFF diskutierten Inititativen, wie beispielsweise REDD+, sind falsche Lösungsansätze weil sie die zugrundeliegenden Zerstörungsursachen nicht berücksichtigen und ein falsches Konzept von Nachhaltigkeit stärken. Das ist der Grund, warum die Waldzerstörung nicht abnimmt, sondern im Gegenteil sogar zunimmt.'

Die Unterzeichner des Offenen Briefes warnen, dass Walderhaltung solange eine Illusion bleiben würde, solange die Zerstörungsursachen nicht abgestellt werden. Wir haben den Brief übersetzt und dokumentieren ihn folgend.




Zum "Internationalen Tag des Waldes" ... 21. März 2013

OFFENER BRIEF AN DIE UNO UND IHRE INSTITUTIONEN UND INITIATIVEN ZU WALD (FAO, CBD, UNFCCC UND UNFF)

Ein Aufruf, Waldzerstörung dringend aufzuhalten und deren zugrunde liegenden Ursachen anzusprechen

Die UNO hat eine weitere Initiative gestartet, um auf das Schicksal der Wälder der Welt aufmerksam zu machen: Der 21.März wird von 2013 an der Internationale Tag des Waldes sein. Aber wird der Tag für die Wälder und die in Wäldern lebenden Menschen einen Unterschied ausmachen, wenn man bedenkt, dass das Internationale Jahr des Waldes der UNO 2011 weitgehend unbemerkt verstrichen ist?

Tatsächlich sollte die UNO die Maßnahmen vorantreiben, die die Abholzung in tropischen Wäldern aufhalten sollen, und deshalb sollte sie die Ursachen des Waldverlusts kennen und angemessen benennen. Die wichtigsten direkten Ursachen für Entwaldung sind ziemlich gut bekannt und beinhalten Holzeinschlag und -handel, die Umwandlung von bewaldetem Land für Landwirtschaft und Viehzucht, industrielle Baumplantagen, sich ausbreitende Städte und Siedlungen, Bergbau, Gas- und Öl-Gewinnung, Staudämme und industrielle Garnelenzucht. Die zugrunde liegenden Ursachen, die die Entwaldung vorantreiben, sind hingegen vielfältig und stehen miteinander in Beziehung. Sie sind weniger leicht sichtbar und werden oft wenig diskutiert und verstanden. Ein sorgfältiger Analyseprozess der zugrunde liegenden Ursachen der Entwaldung, der in den späten 1990er Jahren von der UNO mit maßgeblicher Beteiligung der Zivilgesellschaft durchgeführt wurde, kam zu dem Schluss, dass diese treibenden Kräfte der Entwaldung in enger Beziehung stehen mit Landrechten, Ressourcenmanagement, Handel, generell internationalen Wirtschaftsbeziehungen und sozialer Exklusion.

Die FAO macht geltend, dass die Entwaldung im Zeitraum von 2000-2010 im Vergleich zum vorangegangenen Jahrzehnt niedriger war. Dennoch wurden in in diesem Zeitraum jährlich 13 Millionen Hektar überwiegend tropischen Waldes, einschließlich Mangrovenwäldern, zerstört; und die eigentlichen Zahlen sind wahrscheinlich sogar höher, weil die FAO industrielle Plantagen weiterhin als Wälder betrachtet. Indem "Wälder" als jegliches Land mit einer bestimmten Menge Bäumen darauf definiert werden, verzerrt die FAO die Daten: Der tatsächliche Waldverlust erscheint geringer als er eigentlich ist, weil für die FAO industrielle Baummonokulturen das Gleiche sind wie vielfältige Wälder, die im und vom Wald lebenden Völkern Heimat und Nahrungsquelle sind.

Der Internationale Tag des Waldes taucht im Kielwasser der neu erwachten internationalen Aufmerksamkeit für tropische Wälder auf, was damit begann, dass die Rolle der Wälder für den Klimawandel auf die Tagesordnung der UN-Klimaverhandlungen gesetzt wurde: seit 2007 debattieren die UN-Klimagipfel REDD - Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation. Aber resultierten die Bemühungen, die man sich mit REDD+ machte, in verringerter Entwaldung oder zumindest einer Umkehr des aktuellen Trends? Haben die Initiativen, die umgesetzt wurden, seit REDD entstand, den Verlust des Waldes weltweit verlangsamt? Sind Mangrovenwälder ("Blue Carbon") heute weniger zerstört als sie es 2007 waren? Sind die Rechte der betroffenen Völker besser geschützt, als sie es 2007 waren? Waren die Versprechungen der Regierungen der Industriestaaten, 7,7 Milliarden US-Dollar beizusteuern sowie die wieder erwachte internationale Aufmerksamkeit für Wälder selbst in der Lage, den Waldverlust zu verlangsamen oder aufzuhalten?

Jüngst veröffentlichte Studien aus Brasilien und Indonesien, den Ländern, in denen zwischen 2000 und 2010 am meisten Wald verloren ging, weisen darauf hin, dass die Entwaldung - nach einem kurzen Rückgang der Entwaldungsrate laut FAO-Statistiken - weitergeht und viele neue Waldgebiete durch großflächige Unternehmensaktivitäten von Zerstörung bedroht sind.

Die gleichen Akteure, die in die Waldzerstörung verwickelt sind, sind zugleich in Projekte involviert, die vorgeblich darauf abzielen, Wälder, zum Beispiel durch REDD+-Projekte, zu schützen. Diese Akteure umfassen multinationale Konzerne, Regierungen des Nordens, aber auch des Südens, große Finanzinstitute, inklusive der Weltbank, große Umweltschutz-NGOs und Zertifizierungsorganisationen. Mit der UNO an vorderster Front verteidigen alle diese Schlüsselakteure die sogenannte "Green Economy", die als "Win-Win"-Situation verteidigt wird, da sie sowohl die wirtschaftlich-finanzielle als auch die Umweltkrise bewältigt, indem Investitionen umgeleitet werden, um sogenanntes "Naturkapital", vermeintlich saubere Technologien (wie die auf Biomasse basierenden) und den "Kohlenstoffmarkt", sowie den Handel mit "Umweltdienstleistungen" im Ganzen zu erschließen. In Ländern mit tropischem Regenwald verursacht dies zunehmend Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und Widerstand. Die Zerstörung hat, wenn überhaupt, zugenommen, statt zurückzugehen oder gar gestoppt zu werden. (1)

Die Zerstörung des Waldes muss gestoppt werden - dringend!

Dieser Brief ist ein internationaler Aufruf, dass die Zerstörung des Waldes dringend aufgehalten - und nicht nur reduziert - werden muss. Wälder sind lebensnotwendig für Waldvölker, deren Lebensweise auf ihnen basiert. Ein indigener Anführer aus dem Osten der Demokratischen Republik Kongo erklärt: "Der Wald und die Indigenen können als unzertrennliche Freunde beschrieben werden. Das Leben eines 'Pygmäen' hängt zu 100 Prozent vom Wald ab, denn der Wald ist unser Zuhause schlechthin. Ich kann bestätigen, dass ohne den Wald kein Leben für indigene Völker möglich ist." (2) Es ist von besonderer Bedeutung für indigene Völker in freiwilliger Isolation, die Entwaldung aufzuhalten und Landrechte anzuerkennen. Ein Anstieg des Land Grabbings, hauptsächlich in Waldgebieten, und die fortlaufende Zerstörung von Wäldern, insbesondere durch das "Konzessionsmodell" des Holzeinschalgs, Landwirtschaft und Bergbau, gefährden die fortbestehende freiwillige Isolation. Denn meist sind es gerade diese Gebiete, in denen Menschen in freiwilliger Isolation auf diesem Planeten überleben und ihre Lebensweise aufrecht erhalten können, die das Ziel von Land Grabbing sind.

Den Waldverlust aufzuhalten ist auch grundlegend, um soziale Exklusion zu bekämpfen und die Rechte der Natur und den ihr innewohnenden Wert zu respektieren. Außerdem sind Wälder für die Menschheit im Allgemeinen wichtig, insbesondere für die Bevölkerungen der Länder des tropischen Regenwalds. Es ist extrem besorgniserregend, dass Wälder zunehmend von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind. Das Festhalten am aktuellen unnachhaltigen Produktions- und Konsummodell ist die Wurzel von beidem, der Krise des Klimas und des Waldes. Initiativen, die darauf abzielen, die Entwaldung wirklich aufzuhalten - oder einen galoppierenden Klimawandel zu vermeiden - werden daher diese grundlegenden Ursachen angehen müssen.

Um die Entwaldung zu stoppen, müssen die zugrundeliegenden Ursachen, die den Waldverlust verursachen, beseitigt werden. Dringende Schritte, die in diese Richtung gemacht werden müssen, beinhalten:

. Die Anerkennung der Rechte von Wald- und Waldäbhängigen Gemeinschaften über ihre gemeinschaftlichen Territorien, mit spezieller Aufmerksamkeit auf die indigenen Völker in freiwilliger Isolation: Diese Rechte müssen das Recht umfassen, Entscheidungen, die die Gebiete waldabhängiger Gemeinschaften betreffen, zu kontrollieren.

. Die Definition von Wald aufgrund ihrer wahren Bedeutung für waldabhängige Völker; der Ausschluss von industriellen Monokultur-Baumplantagen von der Definition: Plantagen sind keine Wälder.

. Das Offenlegen und Stoppen der Zerstörung die durch multinationale Unternehmen und andere Akteure, die den Prozess des Land Grabbings anführen, verursacht wird; die vergangenen zehn Jahre haben gezeigt, dass multinationale Unternehmen nicht reguliert werden können: ihre Existenz und ihr zunehmender Einfluss sind eine große Bedrohung für die Zukunft der tropischen Wälder.

. Das Offenlegen und Stoppen des Modells der unternehmensgeleiteten falschen Lösungen wie großflächige "nachhaltige" Aktivitäten in tropischen Wäldern, REDD+, Handel mit Umweltdienstleistungen, Public Private Partnerships, zertifizierte "Green Economy" etc. Stattdessen werden Vorschläge und die Verteidigung wirklicher Lösungen benötigt, d.h. beispielsweise im Hinblick auf die Nutzung von Mineralien, Biomasse und Energie lokale nachhaltige Wirtschaftssysteme aufrechtzuerhalten. Wir wiederholen den Aufruf des internationalen Oilwatch-Netzwerks: "Lasst das Öl im Boden und die Kohle in der Grube!"

. Die Unterstützung von Bemühungen, weniger waldzerstörende Produkte zu konsumieren, anstatt Initiativen, die den Kauf von zertifizierten Produkten aus großflächigen Plantagen und vonUnternehmen, die weiterhin den Wald zerstören, zu fördern.

Vor allem rufen wir an diesem ersten Internationalen Tag des Waldes die UNO und ihre für Wald zuständigen Institutionen dazu auf, die Lektionen vergangener Initiativen, die darauf abzielten, die Entwaldung zu beenden, zu beachten: Den Waldverlust zu stoppen wird so lange eine Illusion bleiben, bis Maßnahmen in Angriff genommen werden, die die zugrunde liegenden Ursachen der Entwaldung beseitigen.

Fußnoten:
(1) Für weitere Informationen über Entwaldung siehe: "A brief overview of deforestation in tropical forests" unter: www.wrm.org.uy/bulletin/188/Abriefoverviewofdeforestation.html.
(2) www.wrm.org.uy/forests/ForestsMuchmorethana%20lotof_trees.html.

Quelle: www.wrm.org.uy/forests/letterDayoftheForests.html

(Übersetzung: Pro REGENWALD, Malina W., Martin G.)




Unterzeichner (Organisationen, Netzwerke, Bewegungen und Individuen)

Abrahan Cuellar Araujo, Fobomade‐Pando Bolivia
Accao Academica para o Desenvolvimento das Comunidades Rurais‐ADECRU Mozambique
Acción Ecológica Ecuador
Acción por la Biodiversidad
ACOPIAMA (Associação de Consultoria e Pesquisas Indianistas da Amazônia) Brasil
ACTION Plus ONG
Action Sociale pour le Développement Durable (ASDD) Gabon
Ademilson Pereira Souza, dirigente do MST‐ES, membro da REDE ALERTA contra O DESERTO VERDE Brasil
Adi syaputra, Walhi Bengkulu Indonesia
Adilson Pereira de Oliveira Junior ‐ Espírito Santo Brasil
Adonai Pacheco Teixeira Brasil
Alain TOSSOUNON, Journaliste Benin
ALDAW INDIGENOUS NETWORK Philippines
Alejandra Miranda, estudiante de Ingeniería Forestal Argentina
Alina Dollat Francia
All India Forum of Forest Movements India
Alvaro González Ríos Mexico
Amanda Tas, nature conservationist Sweden
Amigos de la Tierra América Latina y el Caribe
Amigos de la Tierra Internacional International
AMIGOS DEL BOSQUE Argentina
André Trouilloud Francia
Angie Zelter, Reforest the Earth UK
Aníbal Bruzzone, Ing. Quim. Kompass Uruguay
Ann de Ruig
Anthony Bahuaud Martinica
Antonio Cattaneo Brasil
ANTONIO FIGAL DOMINGUEZ
Arch. Gérard Béthoux Italia
Ariel Araujo, Centro Mocoví Ialek Lav'a Argentina
Arsène Fortuné Madelon d'ALMEIDA Benin
Asociaciòn Civil "Núcleo de Geografía Viva" Venezuela
ASOCIACION CIVIL POR LA RESERVA Argentina
ASOCIACIÓN CONSERVACIONISTA YISKI Costa Rica
Asociación de Apicultores del Quindío, ASAQUÏN Colombia
Asociación Prodefensa de la Naturaleza, PRODENA Bolivia
Associacao dos Geografos Brasileiros GT Ambiente AGB Brasil
Associação Jaguamimbaba Brasil
Association Gabonaise pour les Nations Unies Gabon
Azafady Madagascar
Barbara James Snyder USA
Beth Burrows USA
Bicuda Ecológica Brasil
Biofuelwatch UK/US
BIOS Argentina Argentina
Bios Iguana Mexico
Biowatch South Africa South Africa
Blue Forests Australia Australia
BOS Deutschland e.V. Alemania
Bosque de Agua Mexico
Brian Komar Argentina
Bruce K. Cassels, Universidad de Chile Chile
CAA NM ‐ Centro de Agricultura Alternativa
CADTM ‐ AYNA
CAPPA Indonesia
Cáritas ES Brasil
Carlos Amorín Aguirre, Periodista. Escritor Uruguay
Carmen‐Socorro Rodríguez
Caroline Auboiron, Mouvement Força e Coragem
Caroline Copleston UK
Carrera de Sociología de la Universidad Autónoma Gabriel René Moreno, Santa Cruz de la Sierra Bolivia
Catherine Nsiami, Premicongo Congo DR
CEEweb for Biodiversity
CEIBA ‐ Amigos de la Tierra Guatemala Guatemala
Célia Dias Brazil
CENSAT ‐ Amigos de la Tierra Colombia Colombia
Centro Burnier Fé e Justiça Brasil
Centro Ecologista Renacer, Villa Constitución, Santa Fe Argentina
Cepedes Brasil
Chabi‐Yaouré Nelly Faï Benin
Clara E. Riveros Sosa Argentina
Claude Sarrazin Picvert Environmental Organisation Francia
Cleber César Buzatto, Conselho Indigenista Missionário ‐ Cimi Brasil
Climate Justice Campaign South Africa
COECOCEIBA ‐ Amigos de la Tierra Costa Rica Costa Rica
Colectivo de Abogados José Alvear Restrepo. Colombia
Colectivo de trabajo Jenzera Colombia
Colectivo VientoSur Chile
Collectif Pêche et Développement
Community Resource Centre India
Consejo Autónomo Aymara
Consejo de Investigaciones en Desarrollo CIID‐Guatemala Guatemala
Constanza Lòpez Trujillo, Asociacion Grupo ecologico Santa Rosa Colombia
Consultoria de Estudios y Evaluación de Proyectos, SC. Mazatlán, Sinaloa Mexico
Cooperativa Organica Madre Tierra
CRIPADD (Cercle Recherche pour l'Identification et Promotion des
Alternatives du Développement Durable)
Cristián Frêne Conget, Ingeniero Forestal, Mg. en Recursos Hídricos,
Dr.(c) en Ecología Chile
Danilo Cueva, FAPECAFES‐IISKRES Ecuador
David Hallowes, Durban South Africa
Di Dold, COASTWATCH‐KZN South Africa
Domingos Patacho, Quercus Portugal
Dominique Véret
Dr and Mrs R Mankowski South Africa
Dr Erick Virgile AZANDO, PhD, Enseignant ‐ Chercheur Benin
Dr Mathieu Wadja EGNANKOU, SOS‐Forêts Côte d'Ivoire
Dr. Christian F. Weisser Alemania
Dr. Klemens Laschefski, Universidade Federal de Minas Gerais Brasil
Dr. Onno Gross, Marine Conservation Organization
Dr. Paulo Cezar Mendes Ramos, GT contra os agrotóxicos e Brasil
transgênicos, Associação Brasileira de Agroecologia
Dr.V.Balaji., OMCAR Foundation India
Dwitho Frasetiandy, WALHI South Kalimantan, Friends Of The
Earth Of Indonesia Indonesia
Eco Sitio Argentina
Ecological Society of the Philippines Philippines
Ecologistas en Acción España
EcoNexus
Edgar Jaimes, Grupo de Investigación de Suelo y Agua. Universidad de
Los Andes, Núcleo de Trujillo Venezuela
Edgar Palacios España
Eduardo Baird Argentina
Eduardo Luís Ruppenthal, Professor de Biologia Brasil
Elder Andrade de Paula ‐ Prof Associado, Univ Federal do Acre Brasil
Eliege Maria Fante, Jornalista, Porto Alegre Brasil
Eliseo Castellano, Fundación Jardín Botánico UNELLEZ Venezuela
EMACE Sri Lanka
Emilia Wanda Rutkowski, UNICAMP Brasil
Environment East Gippsland Australia
Environmental Rights Action ‐ Friends of the Earth Nigeria Nigeria
ETC group International
Eunice Dias de Paula CIMI MT Brasil
Eva Cardona España
Evelyn Schönheit / Jupp Trauth. Forum Ökologie und Papier Alemania
Fabiana Anciutti Orreda Brasil
Fernandes Godóis Brasil
Fernando B. Rubio del Valle Peru
Fernando Quirola Anzoátegui. Colegio de Arquitectos Machala‐El Oro Ecuador
Filipe Correia Duarte Brasil
Flávio Vivian, Eldorado do Sul Brasil
Floribert MASANI MUNGUATOSHA, C.I.E.C.R.A / Réseau CREF, GOMA Congo DR
FOBOMADE ‐ FORO BOLIVIANO SOBRE MEDIO AMBIENTE Y DESARROLLO Bolivia
Focus on the Global South
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Fórum Mudanças Climáticas e Justiça Social Brasil
Francisneide de Sousa Lourenço, Comissão Pastoral da Terra –
Regional Amazonas Brasil
Françoise Widmer
Frédéri DJINADJA Togo
Freedom from Debt Coalition (FDC) Philippine
Frei Luiz Carlos Susin ‐ World Forum on Theology and Liberation Brasil
Friends of the Earth Finland Finland
Friends of the Earth Australia Australia
Friends of the Landless Finland
Fundación Eco Urbano Argentina
FUNDACIÓN ECOLÓGICA COSMOS Colombia
Gary Lim, EDUTREE Services Malaysia
Germán Escobar Berón, Etnobiólogo Colombia
Geslin OMEME ESSONO
Global Forest Coalition
Global Justice Ecology Project USA
Global network Indigenous Peoples, human and Mother earth
Rights: EARTH PEOPLES
Green Cross Society from Lviv Ukraine
Green Perspective Foundation Slovakia
Griselda Urich Argentina
Grupo Guayubira Uruguay
Grupo Mesófilo Mexico
GT (Grupo de Trabalho) de Ambiente da Associação dos Geógrafos Brasileiros Seção Vitoria/ES Brasil
GUSTAVO SOTO SANTIESTEBAN, CEADESC ‐ Centro de Estudios
Aplicados a los Derechos Económicos, Sociales y Culturales Bolivia
Guy Wallbanks, York and Ryedale Friends of the Earth
Hadi jatmiko, Walhi South Sumatera Indonesia
Hariansyah Usman, WALHI Riau Indonesia
Heffa Schuecking, Urgewald Alemania
Helder Gomes, Rede Alerta‐ES Brasil
Henri Auguste, H2O Gabon Gabon
Hilary Sandison, Periodista Anglo‐Francesa Francia
Horacio de Belaustegui, Fundacion Biosfera Argentina
Htay Lin, Mangrove Service Network (MSN) Myanmar
Hugh Lee, Kilcoole, Co Wicklow Ireland
ICRA International
India Resource Center US
Iniciativa Radial, ONG Periodística Argentina
Instituto Latinoamericano para una Sociedad y un Derecho Alternativos ‐ ILSA Colombia
Irene Lau Peru
Irene Maria Cardoso
Irmã Iolanda Maria Borges
ISSA A. Mikaïla, Journaliste Benin
JA ‐ Amigos de la Tierra Mozambique Mozambique
Jaime Schmitz Brasil
Jarbas A. Silva ‐ FRC Brasil
Jaruwan Kaewmahanin, Mangrove Action Project ‐ MAP, Asia Office Thailand
Jean Donatien Nshimirimana, Propreté, Environnement et Santé "P.E.S." Burundi
Jeffrey Glogiewicz Puerto Rico
Jim Enright, Mangrove Action Project
Jo Hadley
Jorge Cappato, Fundación PROTEGER Argentina
Jorge Eduardo Rodríguez Quirós Costa Rica
Jorge Ernesto Llosa Montagne
Jorge Varela Márquez, Premio Goldman 1999 Honduras
José Gomes de Melo Júnior, Eng.º Florestal, especialista em Agroecologia Brasil
Josué EVOUNA NGUEMA Gabon
Juan Corral Aguirre Mexico
Juan Hernández Zubizarreta, profesor Universidad del País Vasco
Juan Longo (Toba‐Qom), Asociación Civil Construyendo Ciudadanos Argentina
Juan Ortiz Burgos, Asociación Proteger Argentina
Julio‐Néstor Sosa Benia Uruguay
Just Forests Ireland
Justiça Global Brasil
Kenn Mondiai, Partners With Melanesians Papua New Guinea
KOINONIA Presença Ecumênica e Serviço Brasil
La Asamblea Ambientalista Santotomeña Argentina
La Red Internacional de Forestería Análoga Costa Rica
Laia Serra Valls, periodista, Barcelona España
Laurence Cortadellas, ZHI ROU JIA Francia
LEOMAR HONORATO LIRIO, COORDENAÇÃO DO MOVIMENTO DOS
PEQUENOS AGRICULTORES ‐ MPA/BRASIL Brasil
Lino Matheus de Sá Pereira
Livia Morena Brantes Bezerra ‐ Engenheira Florestal Brasil
LLASTAY‐PARA LA DEFENSA DEL MEDIO AMBIENTE Argentina
Luarte Association
Luc D. KOUNOUHO, DODJI ASSOCIATION
LUCIANO JUÁREZ GARCÍA, INGENIERO QUÍMICO METALÚRGICO Mexico
Luiz Gouvêa de Paula CIMI MT Brasil
Luiza Maria Coimbra Coffler
Luz Guillén Cornejo, Pastoral de la Tierra/Vicariato Apostólico de Yurimaguas Peru
M. Sarimin BOENGKIH, Agence Kanak de Developpement Francia
M.E. Perez Colombia
Maddalena Bebi Italy
MADOHONAN D. Désiré, Technicien Supérieur en Aménagement et Protection de l'Environnement Benin
Maendeleo Endelevu Action Program (MEAP) Kenya
Maison de l'Enfant et de la Femme Pygmées (MEFP) Republique Centrafricaine
Mal Mitchell UK
Mandy Haggith, Worldforests Scotland
Mangrove Action Project (MAP) USA
Mangue Vivo ‐ preservação e estudo científico, Universidade Federal do Ceará Brasil
Marc Flegel Alemania
Marcel ZOUMENOU, Journaliste, Rédacteur en chef du quotidien La Nouvelle Tribune
Marcos Ampudia Ecuador
Marcos Rostagno Argentina
Marcus Colchester UK
María Andrea Olcese Argentina
Maria Angela Torres Kremers, Revista digital Yarumo Alemania / Colombia
María Cecilia Macera Urquizo
MARÍA DEL CARMEN RIVASPLATA Peru
María Elena Saludas, ATTAC ‐ Argentina Argentina
María Eva Cavanellas, estudiante de ecología Argentina
María Inés Aiuto, Campaña Paren con la plantaciones Forestales, GRR Argentina
María Isabel Manta Nolasco Peru
Maria Marques de Sousa
Marilda de S. Velho, Pastoral da Saúde, Santa Catarina Brasil
Marilda Teles Maracci Brazil
Mario Rivera Andrade, Quito Ecuador
Martin Castro Mexico
Matías Francia
MBA VICTORIEN, ONG APED Cameroun
Mercerdes Magdalena Daculna Argentina
Méryas D. KOUTON, Directeur du Parc National de la Pendjari
Michel Saini, ArBio Peru
Miguel Marín, FEDICAMP Nicaragua
Mlle Hermione Boko‐Koudakossi
Monica Roxana Gallardo Argentina
Monica S. Cassels, Salta Argentina
Monsieur Boco KANA‐GABA
Movimento Amigos da Rua Gonçalo de Carvalho, Porto Alegre Brasil
Movimento Nacional de Afetados por Desastres Socioambientais ‐ MONADES Brasil
Movimiento Madre Tierra ‐ Amigos de la Tierra Honduras Honduras
Múcio Tosta Gonçalves, Economista Brasil
NAT ‐ Amigos de la Tierra Brasil Brasil
National Association of Professional Environmentalists (NAPE) / FoE Uganda Uganda
Nature Tropicale ONG Benin
Naturismo Tropical de Puerto Rico Puerto Rico
Nemesio Juan Rodríguez Mitchell, PUMC‐UNAM Oaxaca Mexico
Neuza Soares Brasil
Nibedita Mukherjee, PhD student Belgium
Nina somera
NOAH Friends of the Earth Denmark Denmark
Norman Jiwan
Observatorio de Conflictos Mineros de America Latina
Observatorio Latinoamericano de Conflictos Ambientales. OLCA. Chile
Ode Rakhman, Walhi Sulawesi Utara Indonesia
Odila Cadore
Ole Siosiomaga Society Incorporated (OLSSI) Samoa
OLEDD Congo DR
Orlanda Rodrigues Alves
Orlando Pantoja. COCOCAUCA: Coordinacion de Consejos comunitarios y organizaciones de base del pueblo negro del pacifico en Cauca Colombia
Oscar Leonel Atz Castro, CEIBA Guatemala
Otros Mundos ‐ Amigos de la Tierra México Mexico
Otros Mundos AC/ RECOMA México
Pablo Kaplun Venezuela
PACS ‐ Instituto Politicas Alternativas para o Cone Sul Brazil
Pakistan Fisherfolk Forum Pakistan
Pandu Hegde, Chipko‐Appiko Movement India
Pascal ASSOGBA, Ingénieur des Eaux et Forêts Benin
Patrice SAGBO Benin
Patrice SOGLO, Journaliste Benin
Patrick Bond, University of KwaZulu‐Natal Centre for Civil Society South Africa
Patrick Dowling South Afirca
Pe. Gianfranco Graziola, Centro de Migraçoes e Direitos Humanos ‐ CMDH Roraima Brasil
Pedro Pozas Terrados, Proyecto Gran Simio (GAP/PGS) España
Pedro Sousa Silva de Paula Ribeiro, Eng. Florestal Brasil
Pélagie Lucile SOLOTE, journaliste Benin
PELUM Kenya
Planet Survey Cameroun
Plataforma Interamericana de Derechos Humanos, Democracia y Desarrollo (PIDHDD)
Primates Africa
Pro REGENWALD Alemania
Protet Judicaël ESSONO ONDO, ONG Brainforest Gabon
RAPAL Uruguay Uruguay
Rebecca Sommer USA
RECOMA ‐ Red contra los monocultivos de árboles
Red Latinoamericana de Mujeres Defensoras de Derechos Sociales y Ambientales
Red Nacional de Acción Ecologista Argentina
Rede Alerta Contra o Deserto Verde‐RJ Brasil
REDES ‐ Amigos de la Tierra Uruguay Uruguay
Redmanglar Internacional
René Salízar Farfán Peru
Réseau CREF (Réseau pour la Conservation et la réhabilitation des Écosystèmes Forestiers) Congo DR
Rettet den Regenwald Alemania
Ricardo A Montaño. Asociacion JUNPRO Colombia
Ricardo Corrales Costa Rica
RITA / Red Indígena de Turismo de México Mexico
Robert Palgrave, Biofuelwatch UK
Roberto Martins de Souza, Coordenação do Fórum de Recursos Naturais ‐ PROENS/IFPR Brasil
Robin Clanahan South Africa
Robin Wood Alemania
Rocio Zini, Universidad Autónoma de Entre Rios Argentina
Rogatien BIAOU, Millennium Institute for Local Development Benin
Rolando Núñez, Centro Mandela Argentina
Rosemary Viswanath India
Saint‐Jerome SITAMON Republique Centrafricaine
Salva la Selva España
Sandra Nicosia, Posadas, Misiones Argentina
Santiafo Pieroni Uruguay
Save Our Planet Network South Africa
SAVIA ‐ Escuela de Pensamiento Ecologista Guatemala
School of Economic Science, London UK
Solidarité pour la Promotion Rurale Congo DR
Sônia Maria Martins, Caritas Arquidiocesana de São Paulo Núcleo Sé Brasil
Sônia Missagia de Mattos, Antropóloga
Sophia Loayza Cabezas, especialista en Agroforestería Para el Desarrollo Sostenible Mexico
South Durban Community Environmental Alliance South Africa
Souvanhpheng Phommsane, AIMA (Association for Improving the Living
Standard of Multi‐ethnic People Adapt to Climate Change) Lao
Stanislas BINELI, Alternatives Durables pour le Développement (ADD) Cameroon
Sylvia Ubal de Olivera, Barometro Internacional Venezuela
Sylvie Cardona, AVES FRANCE Francia
The Cornerhouse UK
The Timberwatch Coalition South Africa
THELMA MARIA MEJIA ORDOÑEZ
Theodor Rathgeber, Adivasi‐Koordination Germany
Tim Keating, Rainforest Relief USA
Timberwatch Coalition South Africa
Timi Gaspari, Luarte Association Mozambique
Travail en Réseau avec les Fédératios des Femmes et Enfants en Détresse ‐ TRAFFED Congo DR
Union paysanne, Québec Canada
UNIÓN UNIVERSAL DESARROLLO SOLIDARIO España
Valeria Garritano Argentina
Valerie Tomlinson, Cornwall UK
Vanesa Paccotti, El Paraná no se toca Argentina
Vera Lucia Teixeira, Ong O Nosso Vale! A Nossa Vida Brasil
Victor van Oeijen
Walhi North Sumatra Indonesia
Waman Wasi Peru
WOLF Forest Protection Movement Slovakia
Wolfgang Kuhlmann, Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz Alemania
Woodland League in Ireland Ireland
Woro yuniati Indonesia
Yunin Aguilar, Colegio de Postgraduados Mexico
Zenzi Suhadi / forest and large scale plantations campaign ‐ WALHI Indonesia

Kommentare

# Bernhard Völk am 22.03.2013, 19:05

Sehr geehrte Damen und Herren,

falls dies auf diesen Wege möglich ist: Ich unterstütze diesen Aufruf. Bitte informiert mich, ob mein Name hinzufügt wird. Falls ja, werde ich einen Hinweis auf diese Aktion an ca. 40 Adressen weitergeben.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Völk

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