Brasilien will 500 Quadratkilometer Regenwald überschwemmen und mit Belo Monte am Amazonasnebenfluss Xingu das weltweit drittgrößte Wasserkraftwerk bauen. 11.000 Megawatt soll die Leistung des Kraftwerks in guten Betriebszeiten betragen, das ist soviel wie 8 Atomreaktoren vom Typ Isar 2/Ohu oder etwa 15 Kohlekraftwerke.
Gute Betriebszeiten werden rar sein, argumentieren Umweltschützer, die über die Genehmigung des Projektes entsetzt sind... weiter
Am Sonntag war Wahl in Costa Rica. Wahlen sind für die Ticos eine Mischung aus Volksfest und Leopoldstraßenparadefahren nach einem gewonnenen Fußball-Länderspiel. Die meisten Autos sind schon morgens mit den Fahnen des jeweiligen Favoriten geschmückt und wer sein Fahrzeug besonders aufmotzen will, der hat zusätzlich die Fahnen konkurrierender Parteien im Fahrtwind mitflattern... weiter
Kein Mensch kennt die 'Durban Group for Climate Justice' - und nur wenige wissen, wo Durban liegt: in Südafrika! Die Vertreter diverser Umwelt- und Entwicklungsorganisationen haben sich 2004 erstmals in Durban getroffen, um sich über Klimaschutzmechanismen auszutauschen, daher stammt der Name.
Wegen ihrer Ansichten ist die 'Durban Group' selbst für manche in der Umweltszene ein harter Brocken... weiter
Gestern war der Spendeneingang für den Regenwaldkauf in Costa Rica auf dem Konto, der die 16.500 Euro-Hürde genommen hat. Ende gut, alles gut! Damit können die Privatkredite zurückbezahlt werden, die wir Mitte November zum Kauf des Waldes in Costa Rica aufnehmen mussten.
Weitere Information zur Aktion gibt es auf dem 50 Cent kann jeder-Blog... weiter
Wir wünschen allen Unterstützerinnen und Unterstützern (und all denen, die es noch werden) ein gutes neues Jahr, ausreichend Zufriedenheit, eine Riesenportion Selbstvertrauen und viel, viel Kraft (weil wir nach Kopenhagen mehr in die eigenen Hände nehmen müssen).
Zur Inspiration und - weil manche eher mit einer guten Wut im Bauch erst richtig warm laufen - zum Sich-schon-mal-warm-Ärgern unten ein paar Anregungen dazu, was das neue Jahr alles bringen könnte und höchstwahrscheinlich bringen wird... weiter
Wir blenden jetzt mal aus, dass es immer noch Leute gibt, die den Klimawandel an sich und massive Ökosystemveränderungen sowie daraus sich ableitende enorme Anpassungskosten leugnen. Diese Klimaskeptiker (siehe u.a. www.klimasketiker.com) sind zwar ganz schön effiziente Vernebler, aber wer sich etwas detaillierter mit den Argumenten auseinandersetzt, wie beispielsweise Stefan Rahmstorf vom PIK, für den gibt es dann auch keine Zweifel mehr: der Klimawandel, wie wir ihn derzeit erleben, wird enorme Anpassungskosten verursachen... weiter
Man sollte der Süddeutschen Zeitung zwar auch nicht jedes Wort glauben, für nette Geschichten ist sie aber immer wieder gut zu haben. Heute zum Beispiel - auf der zweiten Seite des Wirtschaftsteils: Die 100-Meilen-Diät, eine Geschichte über ein Paar, das sich eine zeitlang ausschließlich von Nahrungsmitteln aus der Region ernährt hat.
Das ist sehr zeitgemäß... weiter