Anwar misshandelt
Ein Hilferuf von indonesischen Kollegen: der Chef der Umweltorganisation WALHI South Sumatra, Anwar Sadat, ist von Polizeikräften misshandelt und festgenommen worden, weil er die Verfolgung von Bauern im Dorf Betung, District Lubuk Keliat, durch die Polizei hinterfragt hat (siehe Statement unten)... weiter
Jetzt ist es auch schon Thema auf der Fachmesse 'Paper World' in Frankfurt: wer Papier aus Raubbau in Indonesien - hier wird vor allen Dingen das Unternehmen APP (Asia Pulp & Paper) genannt - oder anderswo bezieht und verwendet, dem geht der gute Ruf verloren. Denn man wird mit Waldzerstörung und sozialen Konflikten in Verbindung gebracht, was im von Nachhaltigkeitsverlautbarungen geprägten Europa höchst unzeitgemäß ist... weiter
Tiger in der Falle
Schrecklich. Wer Papierprodukte des indonesischen Papierkonzern APP (Asia Pulp & Paper) verwendet, muss sich fragen, ob er nicht Ursache für sogenannte Tiger-Unfälle auf Sumatra, das sind blutige und oft tödliche Auseinandersetzungen zwischen Mensch und Tiger, ist... weiter
Vor gut 10 Jahren, im Jahr 2001, war APP (Asian Pulp and Paper) eines der Unternehmen, welches mit 13,9 Mrd. Schulden die Asienwirtschaftkrise fast nicht überlebt hätte. Ohne die Hilfe eines Umschuldungs- und Umstrukturierungsprogramms mit diversen Geldgebern wäre dies nicht gelungen. Teil der Vereinbarung damals war, dass APP nachhaltige Waldbewirtschaftung und eine ebensolche Papierherstellung einführen sollte... weiter
Mit Bruno dem 'ungezogenen' Bären, der frecherweise in ein paar alpenländische Hühnerställe eingebrochen war, wurde es uns nochmals für unsere Breiten inszeniert: für die ursprüngliche Natur, mit ihrer unbandigen Kraft und Unberechenbarkeit können wir keinen Raum lassen. Zu gefährlich ... für uns Menschen. Der Bär wurde abgeknallt.
Wilde Natur gibt es noch in exotischen Ländern, irgendwo in finsteren Wäldern und anderen abgelegenen Gebieten... weiter
Kritische Stimmen zum Agrofuel-Boom gab es in den letzten Monaten schon viele. Mitte März hat sich die Bundesregierung von ihren Beimischungszielen vorläufig verabschiedet. Statt 6,25 Prozent müssen im laufenden Jahr nur 5,25 Prozent Biodiesel beigemischt werden. Wenn das eine Prozent gering scheinen mag, zählt umso mehr die Trendwende. Zu offensichtlich war der durch die höhere Beimischung verursachte Umweltschaden, insbesondere an den Regenwäldern Asiens, die für Ölpalm-Plantagen weichen müssen und noch weiter sollen... weiter