Lokalen Medienberichten zufolge hat Indonesiens Forstministerium eine neue Raumplanung von Acehs Provinzregierung zu „beinahe 100 Prozent“ akzeptiert. Die Folgen wären fatal: für Bergbau, Holzkonzessionen und Ölpalmplantagen sollen über 1 Million Hektar Regenwald geopfert werden, für lokale Gemeinschaften sind dabei aber nur knapp 15.000 ha vorgesehen... weiter
Anlässlich des 'Internationalen Tags des Waldes', der auf Initiative der UN jährlich am 21. März auf die globale Waldvernichtung hinweisen soll, fordern mehr als 300 Organisationen und Personen weltweit in einem Offenen Brief von den zuständigen UN-Organisationen sich endlich der Zerstörungsursachen anzunehmen.
Grund für den Offenen Brief ist, dass trotz mehrerer UN-Initiativen, für die Erhaltung der Wälder Aufmerksamkeit zu wecken, die Zerstörung insbesondere der tropischen Wälder ungehindert fortschreitet und - schlimmer noch - durch einige der geplanten UN-Aktivtäten sogar gefördert werden könnte... weiter
Geisterbäume im Ried
Mehrere tausend Kilometer sollten eigentlich einen Unterschied machen, doch das Bild ist das gleiche: tote Bäume im hessischen Ried und übermässige viele abgestorbene Bäume im Amazonasgebiet. Zusätzliche Stressfaktoren dürften für die massiv gestörten Waldökosystem künftig in beiden Fällen fatal sein... weiter
Protest Siemens Aktionärsversammlung
Siemens ist über die Lieferung von Turbinen, Generatoren und Transformatoren für das umstrittene Belo Monte Staudamm-Projekt in Brasilien für Lebensraum- und Regenwaldzerstörung und damit einhergehende Missachtung grundlegender internationaler Menschenrechte mitverantwortlich... weiter
Eigentlich war es ein Aktionstag gegen Baummonokulturen, zu dem WRM (World Rainforest Movement) im September mobilisiert hatte. Unsere Partner in Costa Rica haben - mit Unterstützung 'unserer' Weltwärtsfreiwilligen - gegen ein anderes Monokultur-Problem protestiert: industrielle Ananasplantagen... weiter
Ananas finden wir lecker. In Costa Rica, wo die Früchte unter anderem angebaut werden, sind die Folgen der Produktion nicht ganz so toll. Es gibt Umweltschäden, die Expansion der Produktion macht immer mehr Bauern landlos oder/und zu Plantagensklaven ..... weiter
Von wegen praktizierte Nachhaltigkeit: vor wenigen Wochen wurde die Munich Re (Münchener Rück) wegen ihrer Beteiligung am Bau des Belo Monte-Staudammes im brasilianischen Amazonasgebiet aus dem Global Challenges Index (GCX) ausgeschlossen... weiter