In der am Mittwoch im ARD ausgestrahlten Dokumentation 'WWF und die Industrie - der Pakt mit dem Panda' wird der WWF als industriefreundlicher Verband dargestellt, der professionell greenwashed und letztendlich seine Spender hinters Licht führt.
Besonders kritisch sieht der Film die Zusammenarbeit des WWF mit regenwaldzerstörenden Palmölfirmen oder dem Unternehmen Monsanto, welches die Landwirtschaft mit gentechnisch veränderten Pflanzen in geschäftliche Abhängigkeit bringt und zudem das zunehmend als hoch umweltbelastend eingestufte Herbizid Roundup millionenliterweise vertreibt... weiter
Im Rahmen eines grassroots-geprägten Umwelt- und Networkingprojekts soll die Bewahrung und nachhaltige Entwicklung und Bewirtschaftung von einigen Waldstücken sowie die Aktivitäten ländlicher und indianischer Communities in Costa Rica unterstützt werden. Die beiden costaricanischen Organisationen ARBOFILIA und COECOCEIBA haben ihre Aktivitäten in dem Bereich verstärkt und wollen über Freiwillige aus Deutschland zudem eine überregionale und internationale Vernetzung anstoßen... weiter
Holzverarbeiter Pfleiderer verzehnfacht Verlust
Der schwer angeschlagene Holzverarbeiter Pfleiderer hat seinen Verlust im vergangen Jahr mehr als verzehnfacht. Das Unternehmen ist unter anderem durch eine riskante Expansion in Schieflage geraten und derzeit einer der größten Sanierungsfälle in Deutschland. Wegen Aufwendungen für die Restrukturierung und Abschreibungen auf Beteiligungen und Firmenwerte sei ein Fehlbetrag von 723 Mio... weiter
Schwerpunkt am 7. Juni: 'Was kann man zum Gelingen von Baumpflanzprojekten beitragen'
Pro REGENWALD arbeitet seit 22 Jahren zu Waldschutz und Menschenrechten. Derzeit wird der Hauptteil der Arbeit von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bestritten. Je mehr wir sind, umso mehr können wir bewegen.
Wir suchen ständig interessierte und motivierte Mitmenschen, die uns unterstützen wollen und können... weiter
Brasilien genehmigt Bau von Belo Monte-Staudamm
Die brasilianischen Umweltbehörden haben den Bau des drittgrößten Staudamms der Welt im brasilianischen Amazonas-Gebiet genehmigt und damit den Weg für das umstrittene Projekt endgültig frei gemacht. Das Projekt hatte Proteste von Umweltschützern und indianischen Ureinwohnern ausgelöst, die einen Stopp der Baumaßnahmen fordern
02.06.2011, nachrichten.yahoo.com
CO2-Handel: Der Regenwald soll was kosten
Um die Entwaldung einzudämmen, wollen die Vereinten Nationen den Regenwald in den CO2-Handel aufnehmen... weiter
Zu einem Regierungswechsel wird es wohl nicht reichen, aber ihr S21-Erfolgserlebnis haben sich die Indianer im costaricanischen Terraba-Tal Ende April doch erstritten. Geholfen hat ihnen dabei James Anaya, der UN-Sonderberichterstatter zur Lage der Menschenrechte und Grundlegenden Freiheiten indigener Völker, den die vom Diquis-Staudamm-Projekt betroffenen Indigena nach Costa Rica eingeladen hatten... weiter

Viel schlimmer kann eine Woche nicht mehr anfangen: in Brasilien wurden zwei gegen illegale Waldzerstörung engagierte Umweltschützer ermordet aufgefunden und mehr oder weniger zeitgleich vom Parlament in Brasilia die Schwächung eines Gesetzes beschlossen, welches wenigstens auf dem Papier den brasilianischen Regenwald hätte schützen können... weiter