Wirtschaftskrise, Klimawandel, Waldzerstörung - und die Hilflosigkeit der politischen Führer, angemessene Antworten auf die aktuellen und zukunftsbestimmenden Herausforderungen zu finden. Man könnte verzweifeln...
Johan Hari wirft einen Blick auf die Geschehnisse der letzten Wochen in den fernen amazonischen Regenwäldern und stellt die Verbindung zu den Fragen her, die uns in der industrialisierten Welt bewegen (sollten)... weiter
Die Tragödie der Regenwaldzerstörung wird häufig vereinfacht auf die miese wirtschaftliche Situation der jeweiligen Länder reduziert. Wäre erst mal Geld da, könnte man auch einfach den Regenwald retten, heißt es.
Eigentlich ist es andersrum: Wäre das Bewußtsein und die politische Entschlossenheit da, könnte man alle Mittel zur Regenwaldrettung mobilisieren - allein der Wille fehlt... weiter
Pressemitteilung 2.7.2009
Die Münchner Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Pro REGENWALD feiert unter dem Motto 'Jetzt gratulieren und künftig mitmachen' ihren 20. Geburtstag. "Regenwaldzerstörung, die Entmündigung von Ureinwohnern und hirnrissige Entwicklungsprojekte sind heute so aktuell wie vor 20 Jahren. Wir hätten nie gedacht, dass wir auch nach 20 Jahren noch gegen soviel Unvernunft und Ungerechtigkeit anarbeiten müssen", sagt Hermann Edelmann, ein Aktivist aus den ersten Tagen und auch Gründungsmitglied der Organisation... weiter
In Brasilien steht ein Gesetz zur Diskussion, mit dem nachträglich bisher illegal in Besitz genommene Ländereien legalisiert werden sollen. Auch wenn der Besitz hinterher an Auflagen gebunden sein soll, kritisieren Umweltschützer diese Initiative als Freigabe der Waldgebiete - immerhin mehr als doppelt so groß wie Deutschland - zur Zerstörung... weiter
Regenwaldretten ist eine Riesenaufgabe. Denn viele leben oder profitieren von seiner Zerstörung, was kurzfristig vielleicht ganz gut klappt (mehr dazu bei Hauptzerstörungsursachen). Langfristig werden die Ressourcen und Dienstleistungen aber knapper und das Überleben immer schwieriger.
Auch wir in Deutschland profitieren von der Zerstörung... weiter
Eigentlich wissen es alle: die wirksamste Klimaschutzvorsorge ist die vermiedene CO2-Emission. Das Nächstliegende zu denken, zu fordern oder gar zu tun, wagt aber kaum einer. Nämlich die fossilen Brennstoffe dort zu lassen, wo sie seit Jahrmillionen zum Wohle der Ökosphäre, wie wir sie kennen, abgelagert sind.
Ecuador traut sich. Diese Woche hat das Land seinen Außenminister Fander Falconi nach Europa und auch Deutschland geschickt, um für diese so einfache Idee Werbung zu machen... weiter
Gartenmöbel hat heute fast jeder, der einen Garten hinterm Haus hat oder auch nur ein paar Quadratmeter Balkon. Solche Möbel sind meist aus Tropenholz gefertigt. Und wenn sie im Baumarkt stehen oder im Online-Shop angeboten werden, dann fast immer ohne Angabe darüber unter welchen Umständen das Holz wo eingeschlagen wurde.
Viele der Geschichten, die Gartenstühle über ihre Herkunft erzählen könnten, würden manchen potentiellen Käufern abschrecken... weiter