Wer Cosima Dannoritzers Behauptung, die Industrie würde Produkte mit Sollbruchstelle herstellen, um den künftigen Absatz zu sichern, bisher nicht geglaubt hat, den wird eine jetzt veröffentlichte Studie zur 'geplanten Veralterung' doch noch überzeugen... weiter
2010 hat die Europäische Union ihren Vorschlag für eine gesetzliche Regelung im Umgang mit illegalem Holzeinschlag und –handel präsentiert. Seither wurde dieser Verordnungsvorschlag auf verschiedenen Ebenen diskutiert, überarbeitet, verschärft, verändert, abgestimmt, verwässert, korrigiert um jetzt im März 2013 in Kraft zu treten. Ob das Problem damit gelöst ist, erscheint fraglich und wird sich in den nächsten Wochen zeigen..... weiter
Ende Februar hat der Deutsche Bundestag das Holzhandels-Sicherungs-Gesetz (HolzSiG) geändert, um somit die neue EU-Holzhandelsverordnung, die Anfang März 2013 in Kraft getreten ist, in nationales Recht umzusetzen. Am 22. März muss nun noch der Bundesrat zustimmen und dann ist, so die Hoffnung der Bundesregierung, die rechtliche Grundlage geschaffen, dass illegaler Holzhandel in Deutschland zukünftig ausgeschlossen, zumindest aber erschwert, sein wird... weiter
Munich Re. wohl an
Regenwaldzerstörung
beteiligt
Pro REGENWALD protestierte heute vor der Munich Re gegen die Beteiligung des Münchner Versicherungskonzerns am umstrittenen Belo-Monte-Staudammprojekt im brasilianischen Regenwald... weiter
Schwerpunkt am Mittwoch: 'Zertifizierung: Idee und Folgen'.
Pro REGENWALD arbeitet seit 23 Jahren zu Waldschutz und Menschenrechten. Ein Großteil unserer Arbeit wird von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bestritten. Je mehr wir sind, umso mehr können wir bewegen - und es gibt genug zu tun.
Wir suchen ständig interessierte und motivierte Mitmenschen, die uns unterstützen wollen und können... weiter
Website CCBM
Das Betreiber-Konsortium CCBM des Belo Monte Staudamm-Projektes in Brasilien bedient sich auch schmutziger Tricks um die Protestbewegung auszuschalten: Letzte Woche wurde auf einer Versammlung ein vom Konsortium finanzierter Maulwurf enttarnt, der sich als Umweltschützer ausgegeben und sich über Monate das Vertrauen der am Protest beteiligten Organisationen erschlichen hat um diese auszuhorchen und strategische Details an die Unternehmen weiterzuleiten... weiter
Geisterbäume im Ried
Mehrere tausend Kilometer sollten eigentlich einen Unterschied machen, doch das Bild ist das gleiche: tote Bäume im hessischen Ried und übermässige viele abgestorbene Bäume im Amazonasgebiet. Zusätzliche Stressfaktoren dürften für die massiv gestörten Waldökosystem künftig in beiden Fällen fatal sein... weiter