Pro REGENWALD

Frage an alle:
Wo gibt es Schulhefte aus Recyclingpapier?
Stichwörter: mitmachen, Papier, Ratgeber

Wir suchen hilfsbereite Menschen ... die mithelfen, den Heftefinder mit aktuellen Daten zu füttern. Der Heftefinder zeigt, in welchen Geschäften Schulhefte aus Recycling-Papier verkauft und welche Hefttypen anboten werden. Zum Schuljahresanfang sollen die Angaben auf dem aktuellen Stand sein.

Mitmachen kann jeder und jede. Checkliste runterladen, rein in den Laden, Schulmaterialien suchen und die Checkliste mit Angaben der vorgefundenen Hefttypen ausfüllen, dann entweder die ausgefüllte Checkliste an uns schicken, oder aber direkt über das Online-Formular eingeben... weiter

Abgefahren
BR 163, die Straße zum Ende des Regenwalds
Stichwörter: Brasilien, Entwicklung, Raubbau, Waldzerstörung

Über 40 Jahre schon erhitzt eine Straße in Brasilien die Gemüter. Für die einen ist sie die Schlagader der wirtschaftlichen Entwicklung einer Riesenregion im schlecht erschlossenen Amazonasgebiet, für die anderen ist sie Highway to Hell, der zur Zerstörung des Regenwalds führen wird.

Recht haben beide. Die Bundesstraße BR 163 steht für den Streit über den Umgang mit dem Amazonasgebiet... weiter

Hirnrissig
Sich seine eigene Apotheke zerstören
Stichwörter: Artenschwund, Biodiversität, Waldbewirtschaftung

Ob man sich seinen Brunnen vergiftet, den Ast absägt, auf dem man sitzt oder aber sich seine Umwelt so zerstört, dass man sein eigenes Essen nicht mehr produzieren kann, ist anerkannt Dummheit.

Nicht alle wissen, dass man sich auch 'seine Apotheke zerstören' kann. Damit weisen Experten darauf hin, dass die Menschen seit ewigen Zeiten die medizinische Wirkung von Pflanzen und Tieren, wie sie in naturbelassenen Wäldern in großer Zahl vorkommen, kennen und nutzen - und mittlerweile in zunehmendem Umfang auch zerstören... weiter

Keine Besserung
Arten verschwinden für unseren Konsum
Stichwörter: Artenschwund, Lebenswandel, Raubbau

Artensterben an sich ist natürlicher Bestandteil dynamischer Ökosysteme. Arten sind schon immer verschwunden. Was neu ist, ist die Geschwindigkeit, mit der wir es heute schaffen, Arten auszulöschen. Dies geschieht nicht dadurch, dass man einzelne Individuen 'ums Eck bringt', sondern meist durch die gründliche Vernichtung des Lebensraums oder der Nahrungsversorgung der betreffenden Arten... weiter

Mann hat abgewirtschaftet
Psychoanalytiker Richter setzt zur Bewältigung der Krise(n) auf Frauen
Stichwörter: Entwicklung, Politik, Wirtschaft

Manche Umweltschützer und Klimaretter sind neidisch, dass die Wirtschaftskrise den Politikern das Geld für Hilfsmaßnahmen viel einfacher aus der Tasche zieht, als beispielsweise der Regenwaldschutz oder Maßnahmen gegen den Klimawandel. Oder aber auch die Politiker dazu bringt, zügig konkrete Aktivitäten zu beschließen und diese umzusetzen... weiter

Geradeaus auf dem Weg zum globalen Desaster
Werden Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft ihrer Verantwortung noch gerecht?
Stichwörter: Klimawandel, Politik, Wirtschaft, Raubbau

Der Klimawandel und die drohenden Folgeerscheinungen desselben sind in aller Munde. Viel mehr nicht. Doch Lippenbekenntnisse allein helfen nicht, wo eigentlich entschlossenes Handeln erforderlich wäre. Das jedenfalls meinte Achim Steiner, Chef der UN-Umweltorganisation UNEP, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung vor wenigen Tagen (siehe "Die reiche Welt hat viel gutzumachen")... weiter

Kragen geplatzt
Ecuadorianische Indianer gegen fremdbestimmte Projekte in ihren Territorien
Stichwörter: Indigene, REDD, Protest

Ein Waldschutzprojekt unter dem REDD-Schirm (Reduced Emissions from Deforestation and Degradation = 'Vermiedene Entwaldung') ist in Ecuador auf wenig Freude gestoßen. Nachdem das Projekt von der ecuadorianischen Regierung gemeinsam mit der Weltbank ausgedacht, geplant und ausgehandelt worden war und dann ohne maßgebliche Beteiligung der betroffenen indigenen Bevölkerung von der amerikanischen Organisation Conservation International (CI) und der deutschen GTZ durchgeführt werden sollte, ist den Indianervertretern der Kragen geplatzt: Anfang August veröffentlichten sie im Amazonasstädtchen Puyo ein Statement, mit dem sie fremdbestimmte Projekte, die ihre Territorien betreffen und ihre Entwicklungsmöglichkeiten beeinflussen, ablehnen, solange sie selbst nicht angemessen am Prozess beteiligt werden... weiter

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