Über 40 Jahre schon erhitzt eine Straße in Brasilien die Gemüter. Für die einen ist sie die Schlagader der wirtschaftlichen Entwicklung einer Riesenregion im schlecht erschlossenen Amazonasgebiet, für die anderen ist sie Highway to Hell, der zur Zerstörung des Regenwalds führen wird.
Recht haben beide. Die Bundesstraße BR 163 steht für den Streit über den Umgang mit dem Amazonasgebiet... weiter
Ob man sich seinen Brunnen vergiftet, den Ast absägt, auf dem man sitzt oder aber sich seine Umwelt so zerstört, dass man sein eigenes Essen nicht mehr produzieren kann, ist anerkannt Dummheit.
Nicht alle wissen, dass man sich auch 'seine Apotheke zerstören' kann. Damit weisen Experten darauf hin, dass die Menschen seit ewigen Zeiten die medizinische Wirkung von Pflanzen und Tieren, wie sie in naturbelassenen Wäldern in großer Zahl vorkommen, kennen und nutzen - und mittlerweile in zunehmendem Umfang auch zerstören... weiter
Artensterben an sich ist natürlicher Bestandteil dynamischer Ökosysteme. Arten sind schon immer verschwunden. Was neu ist, ist die Geschwindigkeit, mit der wir es heute schaffen, Arten auszulöschen. Dies geschieht nicht dadurch, dass man einzelne Individuen 'ums Eck bringt', sondern meist durch die gründliche Vernichtung des Lebensraums oder der Nahrungsversorgung der betreffenden Arten... weiter
Manche Umweltschützer und Klimaretter sind neidisch, dass die Wirtschaftskrise den Politikern das Geld für Hilfsmaßnahmen viel einfacher aus der Tasche zieht, als beispielsweise der Regenwaldschutz oder Maßnahmen gegen den Klimawandel. Oder aber auch die Politiker dazu bringt, zügig konkrete Aktivitäten zu beschließen und diese umzusetzen... weiter
Pressemitteilung, 9.8.2009
Tag der indigenen Völker
Bundesregierung soll 'gschlampertes' Verhältnis zu indigenen Völkern ins Reine bringen
München. Pro REGENWALD fordert am "Internationalen Tag der indigenen Völker" der Vereinten Nationen von der Bundesregierung ihr 'gschlampertes' Verhältnis zu indigenen Völkern ins Reine zu bringen und endlich die ILO-Konvention 169 zu unterzeichnen... weiter
Kleenex wird sauber titelt die Süddeutsche gestern und schreibt weiter, dass 'selbst Umweltschützer begeistert' wären. Was ist passiert? Der US-Papierkonzern Kimberly-Clark - unter anderem Hersteller der Kleenex-Tücher und Hakle Toilettenpapier - hat angekündet, bis 2011 auf Fasern aus Urwaldhölzern zu verzichten... weiter
Wegen seiner atemberaubenden Artenvielfalt wird Madagaskar oft der sechste Kontinent genannt. Bei der derzeitigen politischen Lage jedoch, besteht die Gefahr, dass die Insel, deren verbleibende 10% Regenwald immerhin an die 100 Lemurenarten beherbergt, im Sonderangebot an internationale Großkonzerne verscherbelt wird.
Seit dem Umsturz des Präsidenten Ravalomanana im März diesen Jahres ist das Land im Chaos versunken... weiter