Regenwald retten, Bäume pflanzen, sich für Menschenrechte einsetzen, umweltzerstörende Projekte verhindern, eine fremde Kultur erleben, Sprachkenntnisse verbessern ... und natürlich Kennenlernen, wie man all das am besten macht und wo die eigenen Grenzen sind. All das bietet ein Weltwärts-Freiwilligeneinsatz in einem unserer Partnerprojekte in Costa Rica oder Nicaragua... weiter

Vor 25 Jahren wurde Chico Mendes, der Kautschukzapfer und Gewerkschaftsvertreter aus Acre, vor den Augen seiner Familie im Alter von 44 Jahren erschossen.
Seine Ermordung startete wie ein Katalysator eine breite Bewegung zum Schutz des Amazonaswaldes gegen fortschreitende Zerstörung... weiter
Wo ist der Sommer geblieben? Vorbeigezogen wie ein Blitz. Wir waren alle so beschäftigt mit Exkursion nach Schweden, Auswahlverfahren für neue weltwärts-Freiwillige, Serverabsturz, Vorbereitungsseminare, Biodiversität-Workshop im Nationalpark Bayerischer Wald mit TeilnehmerInnen aus dem Ausland, Radiosendung, Rückholung der alten Freiwilligen und Ausreise der neuen, Kurzbesuch in Nicaragua, Workshop in Costa Rica, Abrechnung und Berichterstattung, Antragstellung, Spendensammlung, Schuljahresanfang und Recyclinghefte ..... weiter
Vor etwa 20 Jahren stritten wir bei Pro REGENWALD über eine damals nicht verifizierbare Frage. Wir wussten, dass der Regenwald in Amazonien durch Verdunstung laufend Wolken und somit seinen eigenen Regen erzeugt - konnten uns aber nicht darauf einigen, ob ein Wassertropfen den Zyklus des Abregnens, Verdunstens und wieder Abregnens sechs- oder achtmal durchläuft bis er dann nach getaner Arbeit in einen Amazonaszufluß fällt und sich in einer wochenlangen Reise wieder zum Meer treiben lässt... weiter
Am 16. Mai entschied das indonesischen Verfassungsgericht, dass die Wälder der indigenen Bevölkerung nicht länger als 'Staatswald' (State Forest Areas) klassifiziert werden dürfen und die Rechte an diesen Wäldern künftig ausschließlich bei den Indigenen liegen. Diese Grundsatzentscheidung ist deshalb wichtig, weil das Staatswald-Konzept zur faktischen Enteignung der Ureinwohner durch den Staat erfunden worden war und durch die Entscheidung aufgehoben ist... weiter
Anlässlich des 'Internationalen Tags des Waldes', der auf Initiative der UN jährlich am 21. März auf die globale Waldvernichtung hinweisen soll, fordern mehr als 300 Organisationen und Personen weltweit in einem Offenen Brief von den zuständigen UN-Organisationen sich endlich der Zerstörungsursachen anzunehmen.
Grund für den Offenen Brief ist, dass trotz mehrerer UN-Initiativen, für die Erhaltung der Wälder Aufmerksamkeit zu wecken, die Zerstörung insbesondere der tropischen Wälder ungehindert fortschreitet und - schlimmer noch - durch einige der geplanten UN-Aktivtäten sogar gefördert werden könnte... weiter
Erdöl aus Ecuador: Ende einer Klimaschutz-Utopie
Es war ein Experiment für eine neue Form der globalen Zusammenarbeit: Ecuador wollte darauf verzichten, in einem Teil seines Regenwalds Erdöl zu fördern - und sich dafür von der Weltgemeinschaft entschädigen lassen. Jetzt steht der Versuch vor dem Scheitern. Es fanden sich nicht genug Geldgeber... weiter