Für den Großteil unter uns liegt es noch in weiter Zukunft, einige wenige streiten es ganz ab: Die Folgen des Klimawandels werden nicht nur viel eher, sondern auch drastischer eintreffen als bisher vermutet. Das ist jedenfalls der aktuelle Stand der Erkenntnis.
Wir behaupten, dass es noch schlimmer ist - wenn man einige weitere Kriterien zur Beschreibung des Erdzustands dazu nimmt: Anzahl der Kulturen und Sprachen beispielsweise, die der Globalisierung nach kurzem Überlebenskampf selbst in den abgelegensten Urwaldregionen rasant zum Opfer fallen? Oder die rapide abnehmende Anzahl und Sorten der Pflanzen- und Tierarten, von denen sich die Menschheit ernährt? Wie wäre es mit der Trinkwasserverfügbarkeit, die wir allein durch unsere Produktionsprozesse (Bergbau, Industrie, Landwirtschaft) immer mehr gefährden?
Egal wie schlimm es nun tatsächlich werden mag, man sollte meinen, dass die Rettungsmaschinerie allmählich anspringen würde... weiter
Mitte August erst kritisierten Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen in einem Brief an Robert Zoellick, den Präsidenten der Weltbanktochter International Finance Corp IFC, das Versagen der Bank - insbesondere bei der Kreditvergabe an die Wilmar Group - bei Investitionen im Palmölsektor. Demnach haben IFC-Mitarbeiter weder ökologische und soziale Risiken abgewogen noch bankinterne Anweisungen für die Kreditvergabe in diesem besonders umstrittenen Sektor eingehalten... weiter
Pressemitteilung, 11.09.2009
Der Wegweiser zum grünen Schulheft
Lagepläne für München und Umgebung
Manchmal reicht im Kaufhaus ein Blick um die nächste Ecke
um ökologisch aktzeptable Produkte zu erhalten. Nur ein
paar Schritte trennen in vielen Schreibwarenabteilungen die
Hefte und Blöcke aus Frischfaserpapier von Recycling-
produkten mit dem Blauen Umweltengel... weiter
Unsere Kollegen vom in Uruguay ansässigen World Rainforest Movement (WRM) widmen den 21. September einem Problem, welches in vielen Ländern des Südens den Menschen immer lästiger wird: den Baum-Monokulturen: sie organisieren am 21.09. den internationalen Aktionstag gegen Baumplantagen
Wir tragen diesen berechtigten Protest mit, nicht zuletzt deshalb, weil ein Großteil der umwelt- und menschenverachtenden Plantagenfirmen ihre Produkte bei uns loswerden und wir in Deutschland bzw... weiter
Den Holzeinschlag stoppen, die Rechte über ihr Gemeindeland erhalten und eine selbstbestimmte Entwicklung ermöglichen. Diese Forderungen wollen die Penan (Ureinwohner in Sarawak, Malaysia) mit einer Straßenblockade erzwingen, die sie vor wenigen Wochen errichtet haben.
Der Vorsitzende der Penan Association in Sarawak, Ungga Paran, bekräftigte diese Forderungen am Wochenende:
“Stop logging activities in their area NCR area, recognised their Bumiputera status rights over the NCR area, giving Penan authority to decide on NCR development, respect Penan NCR rights and giving Penan Forest Reserve,” stressed Ungga Paran, who is also Long Bangan chief... weiter
Der Sommer neigt sich langsam seinem Ende zu ... und wir freuen uns schon auf einen heißen Herbst. Es sind noch 100 Tage bis zur großen und wichtigen Klimakonferenz in Kopenhagen. Wichtig, weil nach Ansicht der meisten Experten auf dieser Konferenz endlich die Vereinbarungen ausgehandelt werden müssen, die ein halbwegs erträgliches Überleben auf der Erde ermöglichen... weiter
Manche Dinge geraten in Vergessenheit, werden auf später verschoben oder nie gelöst. Die Einführung von effizienten Maßnahmen zur Unterbindung des Handels mit illegalen Holzprodukten gehört dazu. Die verantwortlichen PolitikerInnen und Bürokraten drücken sich seit Jahren davor, endlich Nägel mit Köpfen zu machen.
Wir sehen die Bundesregierung in der Verantwortung... weiter