Artensterben an sich ist natürlicher Bestandteil dynamischer Ökosysteme. Arten sind schon immer verschwunden. Was neu ist, ist die Geschwindigkeit, mit der wir es heute schaffen, Arten auszulöschen. Dies geschieht nicht dadurch, dass man einzelne Individuen 'ums Eck bringt', sondern meist durch die gründliche Vernichtung des Lebensraums oder der Nahrungsversorgung der betreffenden Arten... weiter
Manche Umweltschützer und Klimaretter sind neidisch, dass die Wirtschaftskrise den Politikern das Geld für Hilfsmaßnahmen viel einfacher aus der Tasche zieht, als beispielsweise der Regenwaldschutz oder Maßnahmen gegen den Klimawandel. Oder aber auch die Politiker dazu bringt, zügig konkrete Aktivitäten zu beschließen und diese umzusetzen... weiter
Der Klimawandel und die drohenden Folgeerscheinungen desselben sind in aller Munde. Viel mehr nicht. Doch Lippenbekenntnisse allein helfen nicht, wo eigentlich entschlossenes Handeln erforderlich wäre. Das jedenfalls meinte Achim Steiner, Chef der UN-Umweltorganisation UNEP, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung vor wenigen Tagen (siehe "Die reiche Welt hat viel gutzumachen")... weiter
Ein Waldschutzprojekt unter dem REDD-Schirm (Reduced Emissions from Deforestation and Degradation = 'Vermiedene Entwaldung') ist in Ecuador auf wenig Freude gestoßen. Nachdem das Projekt von der ecuadorianischen Regierung gemeinsam mit der Weltbank ausgedacht, geplant und ausgehandelt worden war und dann ohne maßgebliche Beteiligung der betroffenen indigenen Bevölkerung von der amerikanischen Organisation Conservation International (CI) und der deutschen GTZ durchgeführt werden sollte, ist den Indianervertretern der Kragen geplatzt: Anfang August veröffentlichten sie im Amazonasstädtchen Puyo ein Statement, mit dem sie fremdbestimmte Projekte, die ihre Territorien betreffen und ihre Entwicklungsmöglichkeiten beeinflussen, ablehnen, solange sie selbst nicht angemessen am Prozess beteiligt werden... weiter
"Keine neuen Plantagen, die zu Lasten unserer Rechte oder unserer Lebensbedingungen angelegt werden!", das fordern jetzt anläßlich des Tags der indigenen Völker die Ureinwohner Malaysias. Zehntausendehektarweise ist in den letzen Jahren das Land der Ureinwohner (native customary right land) zwangsweise in Plantagen umgewandelt worden... weiter
Pressemitteilung, 9.8.2009
Tag der indigenen Völker
Bundesregierung soll 'gschlampertes' Verhältnis zu indigenen Völkern ins Reine bringen
München. Pro REGENWALD fordert am "Internationalen Tag der indigenen Völker" der Vereinten Nationen von der Bundesregierung ihr 'gschlampertes' Verhältnis zu indigenen Völkern ins Reine zu bringen und endlich die ILO-Konvention 169 zu unterzeichnen... weiter
Kleenex wird sauber titelt die Süddeutsche gestern und schreibt weiter, dass 'selbst Umweltschützer begeistert' wären. Was ist passiert? Der US-Papierkonzern Kimberly-Clark - unter anderem Hersteller der Kleenex-Tücher und Hakle Toilettenpapier - hat angekündet, bis 2011 auf Fasern aus Urwaldhölzern zu verzichten... weiter