Noch hat die eine große Ölsauerei im Golf von Mexiko, die das Unternehmen BP verantwortet, ihren Höhepunkt nicht erreicht, da marschiert ein anderer Öl-Konzern stramm auf die nächste Katastrophe zu: über 90 Prozent der Aktionäre des Energiekonzerns Royal Dutch Shell haben auf der Hauptversammlung gegen eine Resolution gestimmt, die den Rückzug aus dem für Umwelt und Klima katastrophalen Ölsandgeschäft in Kanada gefordert hatte... weiter
11 von weltweit 70 Mangrovenarten stehen vor der Ausrottung und sind kürzlich in die Rote Liste bedrohter Arten aufgenommen worden. Besonders betroffen seien die Mangrovenwälder an den mittelamerikanischen Küsten, schreibt die Weltnaturschutzunion IUCN in der kürzlich veröffentlichten Studie The Loss of Species: Mangrove Extinction Risk and Geographic Areas of Global Concern... weiter
Wer wissen will, wo das Palmöl herkommt und sich von Worten allein (siehe Ölpalmen auf dem Vormarsch) nicht überzeugen lassen will, der kann sich dem Drama jetzt ganz in Bild und ohne Worte nähern. Dem Fotograf und Filmer Patrick Rouxel ist mit 'GREEN' eine Dokumentation geglückt, die einen 48 Minuten lang zweifeln macht, warum das alles sein muss... weiter
Die Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES haben sich in Doha (Katar) mehrheitlich gegen strengere Schutzmaßnahmen für bedrohte Tierarten entschieden. Das Ergebnis ist höchst unbefriedigend: Eisbär und Roter Thunfisch ebenso wie einige Korallen- und die meisten Hai-Arten bleiben ungenügend oder nicht geschützt. Lediglich dem Heringshai wird eine Verschnaufpause gegönnt und eine Verschlechterung der Situation der Elefanten wurde abgewendet... weiter
Ölpalmen auf dem Vormarsch
Waschmittel, Lippenstift und Biosprit haben neuerdings eines gemeinsam: Überall ist Palmöl drin. Aber nicht nur da: auch Fertigsuppen, Schokoriegel, Eiscreme, Kekse, Kerzen, Frittierfett, Haarshampoos und natürlich Margarine enthalten mittlerweile das im unverarbeiteten Zustand durch Karotine orange gefärbte Pflanzenöl... weiter
Während im Urlauberparadies Madeira nach der Unwetterkatastrophe vom Anfang der Woche noch immer Tote gefunden werden, kommt man zur Erkenntnis, dass das Ausmaß der Schäden zum großen Teil auf menschliche Fehler zurück geht. Schlampigkeit und Profitgier im Bausektor und die Missachtung und Zerstörung der Natur haben zur Verschärfung der Unwetterfolgen beigetragen... weiter
Pressemitteilung, 23.02.2010
Tropenholz für Nürnberger Parkbänke schadet dem Klima und hat negative Beschäftigungseffekte für die Region
Die Münchner Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Pro REGENWALD weist in einem offenen Brief an die Entscheidungsträger der Stadt Nürnberg auf die negativen Beschäftigungseffekte im Großraum Nürnberg und die Klimafolgen der Verwendung von Tropenholz für Parkbänke hin... weiter