Das Indigenous Environmental Network (IEN) lehnt zum Auftakt der Klimaverhandlungen in Bangkok den Emissionshandel ab. Gründe dafür sind die zu befürchtende Missachtung ihrer Rechte (was sie heute schon erleben) sowie das zu erwartende Versagen des Modells beim Klimaschutz.
Die Ureinwohnervertreter machen sich stark für wahre Emissionsverminderung und zwar da, wo es am nötigesten wäre: in den Ländern, die viel CO2 ausstoßen - also in den Industrieländern... weiter
Mit Bruno dem 'ungezogenen' Bären, der frecherweise in ein paar alpenländische Hühnerställe eingebrochen war, wurde es uns nochmals für unsere Breiten inszeniert: für die ursprüngliche Natur, mit ihrer unbandigen Kraft und Unberechenbarkeit können wir keinen Raum lassen. Zu gefährlich ... für uns Menschen. Der Bär wurde abgeknallt.
Wilde Natur gibt es noch in exotischen Ländern, irgendwo in finsteren Wäldern und anderen abgelegenen Gebieten... weiter
In der letzten Septemberwoche erst hat die CONAIE, der Dachverband der Indigenen in Ecuador, noch für eine Kundgebung gegen ein neues Wasserrecht und den weiteren Kontrollverlust über ihre Ressourcen mobilisiert. Ein paar Tage später, am Nachmittag des 30. September, lagen einige der 500 versammelten Indianer tot auf der Straße.
Sie wurden erschossen von einer Militäreinheit, die sowohl mit Hubschraubern aus der Luft als auch mit Fahrzeugen gegen die Blockade einer Brücke über den Rio Upano vorgegangen war, wie wir mittlerweile erfahren haben... weiter
Brasilien hat viel Regenwald. Den gilt es zu erhalten. Das wenigstens würden die meisten LeserInnen so sehen.
Wenn man gegen die fortschreitende Ausdehnung der Sojafelder protestiert, dann kriegt man oft als Antwort: 'Ja was wollt ihr denn!? Wir sind doch garnicht im Regenwald tätig, also kein Problem ...'. Diese Sojafelder werden dann in dem Savannengebiet Cerrado angelegt, was ja tatsächlich kein Regenwald ist... weiter
Ureinwohner haben schlechte Karten. In den wenigsten Ländern dürfen sie - die sich als erste Bewohner der jeweiligen Territorien sehen - ihr Leben so gestalten, wie sie es ihrer Vorstellung und Tradition entsprechend gerne wollen.
Am einfachsten überleben konnten sie in abgelegenen Winkeln der Erde, die verkehrstechnisch zu erschließen, immer zu kompliziert oder unrentabel war... weiter
Pressemitteilung zum 21.09.2009
Internationaler Aktionstag:
Stoppt den Ausbau von Baum-Monokulturen
Wenn Scot Quaranda vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht, dann steht der amerikanische Umweltaktivist bestimmt gerade in einer der Quadratkilometer großen Kiefernplantagen und dokumentiert die Verstöße gegen die Umweltschutzbestimmungen... weiter
"Bear in mind the Taib family is like Soharto family, one day it will fall. Sarawak people should stand up."
'Denkt daran, der Taid-Clan ist wie die Suharto Familie, eines Tages wird auch er fallen. Die Menschen in Sarawak sollten sich erheben.', steht als Kommentar in einem malayischen Blog.
Und es ist kein Wunschdenken, immer mehr begehren auf gegen das Unrechtsregime, welches in den letzten 40 Jahren die Plünderung der Naturschätze des Landes zu Lasten der Ureinwohner geduldet und gefördert hat... weiter