Schon im August hatten wir kurz über die Folgen der politischen Verwerfungen in Madagaskar auf die ohnehin stark bedrohten Ökosysteme des Landes verwiesen
Seit dem Umsturz des Präsidenten Ravalomanana im März diesen Jahres ist das Land im Chaos versunken. Davon profitieren auch lokale Schmuggler und internationale Konzerne... weiter
Höchstwahrscheinlich sind sie sich vorher noch nie begegnet, jetzt vereint sie die Verleihung des Alternativen Nobelpreises, den die Stockholmer Stiftung "Right Livelihood Award" jährlich vergibt. Der kanadische Zoologe, TV-Moderator und Chef der nach ihm benannten 'David-Suzuki-Stiftung' und der kongolesische Biologe René Ngongo, Gründer der Naturschutzorganisation 'Ocean', setzen sich für Wälder ein... weiter
Pressemitteilung, 07.10.2009
Offener Brief an Nürnberger Stadtrat:
Verwendet kein Tropenholz für Parkbänke!
In einem offenen Brief an die Mitglieder den Umweltausschuss des Nürnberger Stadtrates appelliert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Pro REGENWALD, von einer geplanten Beschaffung von Parkbänken aus Tropenholz
Abstand zu nehmen... weiter
Schwerpunkt am Dienstag: 'REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation)'
Pro REGENWALD arbeitet seit 20 Jahren zu Waldschutz und Menschenrechten. Derzeit wird der Hauptteil der Arbeit von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bestritten. Je mehr wir sind, umso mehr können wir bewegen.
Wir suchen ständig interessierte und motivierte Mitmenschen, die uns unterstützen wollen und können... weiter
Das Indigenous Environmental Network (IEN) lehnt zum Auftakt der Klimaverhandlungen in Bangkok den Emissionshandel ab. Gründe dafür sind die zu befürchtende Missachtung ihrer Rechte (was sie heute schon erleben) sowie das zu erwartende Versagen des Modells beim Klimaschutz.
Die Ureinwohnervertreter machen sich stark für wahre Emissionsverminderung und zwar da, wo es am nötigesten wäre: in den Ländern, die viel CO2 ausstoßen - also in den Industrieländern... weiter
Mit Bruno dem 'ungezogenen' Bären, der frecherweise in ein paar alpenländische Hühnerställe eingebrochen war, wurde es uns nochmals für unsere Breiten inszeniert: für die ursprüngliche Natur, mit ihrer unbandigen Kraft und Unberechenbarkeit können wir keinen Raum lassen. Zu gefährlich ... für uns Menschen. Der Bär wurde abgeknallt.
Wilde Natur gibt es noch in exotischen Ländern, irgendwo in finsteren Wäldern und anderen abgelegenen Gebieten... weiter
In der letzten Septemberwoche erst hat die CONAIE, der Dachverband der Indigenen in Ecuador, noch für eine Kundgebung gegen ein neues Wasserrecht und den weiteren Kontrollverlust über ihre Ressourcen mobilisiert. Ein paar Tage später, am Nachmittag des 30. September, lagen einige der 500 versammelten Indianer tot auf der Straße.
Sie wurden erschossen von einer Militäreinheit, die sowohl mit Hubschraubern aus der Luft als auch mit Fahrzeugen gegen die Blockade einer Brücke über den Rio Upano vorgegangen war, wie wir mittlerweile erfahren haben... weiter