In ihrer jetzt veröffentlichten Studie 'Drivers of Deforestation' prangert die renommierte 'Vereinigung besorgter Wissenschaftler' großindustrielle Akteure als Hauptverantwortliche der weltweiten Waldzerstörung an. Industrielle Landwirtschaft und der Holzhandel verantworten mittlerweile den größten Anteil der Waldverluste, welcher zudem 15 Prozent der Emissionen zum Klimawandel beisteuert... weiter
Eine delikate Angelegenheit - Fleisch. Nicht nur, wenn es lecker angerichtet in der Pfanne schmort, sondern auch ... naja für das Klima, die Artenvielfalt, das Wasser, den globalen Ressourcenverbrauch und natürlich auch für den Menschen.
Warum? Die Argumente liegen leicht verdeckt auf dem Teller, nur wer sie sehen will, der sieht sie: die Produktion von Fleisch ist verdammt aufwändig und wird in der modernen Fleischindustrie an den Regeln der Nährstoffkreisläufe in der Natur gemessen höchst ineffizient... weiter
Der Mais gärt
Die Erzeugung von Energie aus Pflanzen verändert die Landwirtschaft. Das Mastvieh konkurriert mit Biogasanlagen um Getreide. Bauern produzieren, was vom Staat am stärksten gefördert wird. Doch das ist oft nicht nachhaltig für Mensch und Natur.
von Inga Rahmsdorf
13.11.2010, [www.sueddeutsche.de], Printausgabe
Lebensmittel, Investment, Biosprit - Die Gier nach fremdem Land
Banken, Investmentfonds, Industrieländer und Agrarkonzerne haben ein neues Betätigungsfeld entdeckt... weiter
Sogenanntes Bushmeat aus Afrika wird auch in Europa verzehrt - und das in beträchtlichen Mengen. Das haben jetzt Ökologen veröffentlicht, die in 17 Tagen 134 Passagiere aus 29 Flügen kontrollierten: Allein über den Pariser Flughafen Roissy-Charles de Gaulle werden demnach gut fünf Tonnen illegales Bushmeat pro Woche aus Afrika eingeschleust. Unter dem Begriff Bushmeat wird das Fleisch verschiedener Wildtierarten zusammengefasst, auch von Menschenaffen... weiter
Richtige Hunde, solche von der Größe eines Schäferhunds etwa, belasten die Umwelt stärker als ein Geländewagen. Das behaupten jedenfalls die neuseeländischen Autoren Robert und Brenda Vale, nachdem sie den ökologischen Fußabdruck mehrerer Haustiere mit dem von Elektrogeräten und Autos verglichen haben.
Der ökologische Fußabdruck (siehe Global Footprint Network ) beschreibt die Fläche, die ein Mensch zum Erhalt seines Lebensstandards oder ein Produkt für seine Herstellung, den Betrieb und die Entsorgung benötigen... weiter
Ende 2006 hatte Lord Nicholas Stern seinen ersten großen Auftritt auf der Klimawandelsdiskussionsbühne. Nicht als Umweltschützer, sondern als der damalige Weltbank-Chefökonom zeigte er den politischen Führern dass klimapolitisches Nichtstun teurer kommen würde, als jetzt sofort die Maßnahmen zu ergreifen, die heutzutage allen zu teuer scheinen.
Ende Oktober machte der Weltklimaökonom nun wieder Schlagzeilen: Mit einem radikalen Vorschlag in der britischen Zeitung 'Times' bringt er Schwung in die Diskussion zum Klimawandel: Lord Nicholas Stern fordert im Interview, auf den Fleischkonsum zu verzichten... weiter