Erst Plastik, dann kräftig Öl und jetzt die Kinderstube - den Meeren wird arg zugesetzt: nach der Auswertung von Satellitenbildern kommen Wissenschaftler der US-Geologiebehörde United States Geological Survey (USGS) zur Erkenntnis, dass es mit nur noch 137.760 Quadratkilometern Mangroven, rund 12,3 Prozent weniger des so wertvollen Waldökosystems gibt als bisher angenommen... weiter
Wir verwenden es für die tägliche Hygiene; wir lernen darauf schreiben und nutzen es seit Jahrhunderten zur Verbreitung von Kultur, Wissen und Informationen; wir verzieren damit Wohnräume, verpacken darin Lebensmittel und Getränke, selbst für Textilien findet es Verwendung – und mehrmals täglich werfen wir es weg: Papier.
Bei so breit gestreuten Einsatzmöglichkeiten wundert es niemanden: Papier hat auch seine Schattenseite! Sein hoher Verbrauch, vor allem in den Industrieländern, verursacht weltweit Folgeschäden... weiter
Bisher ist den Professoren/Veranstaltern der Oxford Universität noch keine passende Antwort auf die Frage eingefallen, warum sie ausgerechnet den als Regenwaldzerstörer und Muster-Kleptokraten berüchtigten Taib Mahmud als Hauptredner zur Eröffnung einer Veranstaltung der Said Business School eingeladen haben... weiter
Anschiss von höchster Ebene. Die UN wirft der Wirtschaft Raubbau an der Natur vor und beziffert den Schaden, den allein die 3.000 größten Unternehmen anrichten, mit knapp zwei Billionen Euro jährlich. Ohne in die kürzlich veröffentlichte Studie geblickt zu haben: da sollten auch ein paar Unternehmen aus der Holz-, Papier- und Palmölbranche dabei sein... weiter
Gute Nachrichten lassen lange warten - gelegentlich Jahre: Das Europaparlament hat heute einem akzeptablen Kompromißvorschlag zum 'illegalen Holzhandel' mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Künftig soll der Verkauf von illegal geschlagenem Holz verboten sein, es müssen u.a. Maßnahmen zur Rückverfolgbarkeit getroffen sein und es wird Sanktionen bei Nichteinhaltung geben... weiter
Sogenanntes Bushmeat aus Afrika wird auch in Europa verzehrt - und das in beträchtlichen Mengen. Das haben jetzt Ökologen veröffentlicht, die in 17 Tagen 134 Passagiere aus 29 Flügen kontrollierten: Allein über den Pariser Flughafen Roissy-Charles de Gaulle werden demnach gut fünf Tonnen illegales Bushmeat pro Woche aus Afrika eingeschleust... weiter
Manche Arten haben es besonders schwer. Ihnen wird nachgestellt, weil sie angeblich Inhaltsstoffe für (traditionelle) Medizin bieten und gleichzeitig wird unsinnigerweise ihr Lebensraum zerstört. Tiger zählen dazu, oder auch das Java-Nashorn, von dem unlängst wieder ein totes Exemplar aufgefunden wurde.
Die Zerstörung des Lebensraums spielt bei der Ausrottung des Java-Nashorns eine untergeordnete Rolle, der Hauptgrund ist die Nachfrage aus China nach Hörnern, die nach dem dortigen Volksglauben in der Traditionellen Chinesischen Medizin eine heilsame Wirkung haben sollen... weiter